Eine Firma mit gutem Ruf

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Martin, Dr. Klaus-Peter und Michael Ruf

Transnova Ruf aus Ansbach hat sich vom Standardmaschinenbauer zum Anbieter von roboterbasierten, maßgeschneiderten Automatisierungslösungen im Endverpackungsbereich entwickelt. 1993 übernahm Dr. Klaus Peter Ruf das insolvente Unternehmen Transnova mit 15 Mitarbeitern. Heute ist sein Unternehmen Marktführer beim Bau von roboterbasierten Verpackungs- und Palettier-Anlagen mit rund 300 Mitarbeitern. Der Jahresumsatz liegt derzeit bei 40 Millionen Euro. Jede der Sondermaschinen entsteht nach den Bedürfnissen und Wünschen der einzelnen Kunden und stellt ein technisch ausgefeiltes Unikat dar. Zu diesen Kunden zählen zahlreiche Top-Unternehmen weltweit, wie Unilever, Nestlé, Adidas, Fresenius, Hipp, Bayer, Haribo, Beiersdorf, Henkel, Melitta, AEG, Pfizer, Schwarzkopf oder Tchibo. Von der Knopfbatterie über Käseblister, Beutel mit Infusionslösung, Sportschuhe bis hin zu Kühlschränken – es gibt quasi keine Produktkategorie, die nicht schon mit den Anlagen aus Ansbach automatisiert verpackt wurde. Passend zum 25-jährigen Firmenjubiläum hat die Business Lounge mit dem Unternehmer und seinen Söhnen gesprochen. Weiterlesen

Unsere 9 Tipps zur Datenschutz-Grundverordnung

Konkrete Handlungsempfehlungen zur Umsetzung der EU-Datenschutz-Grundverordnung

Datenschutzbeauftragter (DSB)
In aller Regel ist nur dann ein DSB zu benennen, wenn mindestens zehn Personen ständig mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt sind. „Ständig beschäftigt“ ist, wer z. B. täglich laufend mit personenbezogenen Daten arbeiten muss. „Nicht ständig beschäftigt“ ist dagegen, wer im Versand im Schwerpunkt Waren verpackt. Der Datenschutzbeauftragte muss bei der Benennung der Datenschutzaufsichtsbehörde mitgeteilt werden.

Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten
Unternehmen müssen für ihre Unternehmensprozesse, die personenbezogene Daten betreffen, ein Verzeichnis ihrer Verarbeitungstätigkeiten führen.

Technisch Organisatorische Maßnahmen (TOMs)
Um die personenbezogenen Daten bei der Verarbeitung zu schützen, sollten notwendige IT-Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden. Dazu gehören u.a. verschlüsselte Datenweitergabe, Berechtigungssysteme, Benutzerverwaltung mit Passwortschutz, Datensicherung und aktuelle Virenscanner. Diese Maßnahmen sollten anschließend auch dokumentiert werden.

Unternehmenswebsite
Jede Unternehmenswebsite sollte aktuelle Datenschutzhinweise enthalten. Dabei ist darauf zu achten, dass diese von jeder Seite aus leicht erreichbar sind. Weiterhin sollte auf eine verschlüsselte Übertragung von Daten auf der Website geachtet und vorhandene Plug-Ins und Analysetools auf Datenschutzkonformität geprüft werden. Weiterlesen

Bohn erfindet sich neu

Geschäftsführerin Andrea Bohn

Geschäftsführerin Andrea Bohn

Ein Unternehmen ist stehts mit einem Finger am Puls der Zeit – 2019 heißt es 111 Jahre Möbel Bohn
Was 1908 in einer kleinen Möbelschreinerei begann, hat sich in mittlerweile über 100 Jahren zu einem der führenden Möbelhäuser in Hohenlohe-Franken entwickelt. Der Ursprung des heutigen Unternehmens geht auf die Gründung einer Schreinerei in Ilshofen zurück, die vom Großvater der jetzigen Inhaberin, Andrea Bohn, übernommen und unter der Leitung ihres Vaters, Gerhard Bohn, vergrößert wurde.  1960 wurde in Crailsheim das erste Wohnkaufhaus gebaut – was damals schon Maßstäbe setzte. Weitere Läden folgten 1961 in Schwäbisch Hall, 1964 in Ansbach, 1965 in Aalen, 1968 in Würzburg und 1969 in Augsburg. In den folgenden zwei Jahrzehnten wuchs Möbel Bohn beständig. In den frühen 80er Jahren begann ein Trend den Möbelmarkt zu verändern: Die Konzentration auf eine einzige Filiale. So entschied sich Gerhard Bohn, alles in Crailsheim-Roßfeld zu bündeln worauf die Schließungen aller Filialen Anfang der 80er Jahre einhergingen.

Unter dem innovativen Weitblick der nun dritten Generation in Person von Andrea Bohn wächst Möbel Bohn weiter wie in all den hundert Jahren: Weiterlesen

Die Namensheirat des Jahres

Martin Romig (Foto: Philipp Reinhard)

Geschäftsführer Martin Romig (Foto: Philipp Reinhard)

Aus den Crailsheim Merlins werden die HAKRO Merlins Crailsheim
Der Spezialist für Unternehmens- und Teambekleidung wird Namenssponsor beim Bundesligisten aus Crailsheim. Ab sofort gehen alle Mannschaften der Ballzauberer als HAKRO Merlins Crailsheim auf Korbjagd. Die Partnerschaft ist langfristig und perspektivisch. Es ist ein großer Schritt für HAKRO und die Merlins, aber gleichermaßen auch ein konsequenter. Und logischer. Bereits seit 1997 ist HAKRO als Sponsor bei den Crailsheim Merlins aktiv. 2007 hat sich das international tätige Schrozberger Textilunternehmen dazu entschieden, als exklusiver Teamausstatter sein Engagement bei den Merlins zu intensivieren. Diese Unterstützung wurde seither kontinuierlich ausgeweitet. Seit 2010 ist man Namensponsor der HAKRO Arena Crailsheim, damalige Spielstätte und noch heute „Wohnzimmer“ der Merlins. Zu guter Letzt sicherte sich HAKRO 2014 als Trikotsponsor den Platz direkt unter den Herzen der Spieler. Rechtzeitig vor Beginn der kommenden easyCredit BBL-Saison rückt HAKRO jetzt noch weiter vor. Mitten hinein ins Zentrum des Vereinslogos. Weiterlesen

Wir sind die Maßschneider

Martin, Michael und Dr. Klaus Peter Ruf (v.l.)

Martin, Michael und Dr. Klaus Peter Ruf (v.l.)

Transnova Ruf aus Ansbach feiert 25-jähriges Jubiläum

Das Ansbacher Unternehmen entwickelt sich vom Standardmaschinenbauer zum Anbieter von roboterbasierten, maßgeschneiderten Automatisierungslösungen im Endverpackungsbereich. 1993 übernahm Dr. Klaus Peter Ruf das insolvente Unternehmen Transnova mit 17 Mitarbeitern. „Ja ich will, war damals meine Entscheidung“, sagt Dr. Klaus Peter Ruf heute und fügt hinzu, „Unternehmer werden.“ Es war seine wichtigste Entscheidung im Leben, auch wenn er seit damals als Selbstständiger immer vor einer Dampfwalze herläuft. „Aber ich habe bisher einen guten Vorsprung.“ Heute ist sein Unternehmen Marktführer beim Bau von roboterbasierten Verpackungs- und Palettier-Anlagen mit rund 300 Mitarbeitern. „Der Markt ist fantastisch für uns“, 90 Prozent seines Umsatzes macht Transnova Ruf mit Altkunden. Der Jahresumsatz liegt derzeit bei 35 Millionen Euro. Weiterlesen

Retten, was zu retten ist

Auf einer Spezialvorrichtung wird Stippenbildung erkannt.

Auf einer Spezialvorrichtung wird Stippenbildung erkannt.

SYRYKYD filtert Fehlerhafte Teile kurzfristig vor oder nach der Produktion aus: Kunden wollen eine höchstmögliche Qualität der Produkte. Kommt es in einem Produktionsprozess aber zu fehlerhaften Teilen, müssen diese schnellstmöglich aussortiert werden, damit sie nicht an den Kunden gelangen. Solche Kontrollen sind im geforderten Umfang kurzfristig oft gar nicht zu realisieren. Hier helfen externe Dienstleister.

„Oftmals geht es darum festzustellen, ob Fehler oder Abweichungen entstanden sind“, erklärt Tanja Wüstenhagen, Geschäftsfüherin von SYRYKYD. „Entsprechende fehlerhafte Teile werden dann kurzfristig aussortiert, manchmal werden diese fehlerhaften Teile auch direkt nachbearbeitet.“ So müssen Produktionsetriebe im Zweifelsfall nicht gleich ganze Chargen verwerfen. Beispielsweise hat SYRYKYD für einen Hersteller von Tiefziehteilen Verschlüsse von Tetra-Packs überprüft. Es stellte sich heraus, dass die zu verarbeitende Folie an einigen Stellen roh und spröde war. Weiterlesen

Datenerhebung ist verboten! Außer sie ist erlaubt

Anne-Marie Hermann, Fachanwältin für Arbeitsrecht

Anne-Marie Hermann, Fachanwältin für Arbeitsrecht

Die EU-Datenschutzverordnung – Erste Schritte: Seit25. Mai gilt die neue EU-Datenschutzverordnung (DS-GVO). Diese Verordnung enthält zwar keine unmittelbaren Regelungen zum Beschäftigtendatenschutz, jedoch eine Öffnungsklausel für den nationalen Gesetzgeber, von der Deutschland Gebrauch gemacht hat. Der Beschäftigtendatenschutz ist somit unmittelbar im Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) geregelt. Grundsätzlich gilt: Schon vor dem Abspeichern sollte man überlegen, welche Daten man überhaupt benötigt.

Der deutsche Arbeitgeber muss sowohl die europäische Richtlinie als auch das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) beachten. Beim Datenschutz geht es um den Respekt im Hinblick auf das informationelle Selbstbestimmungsrecht des Mitarbeiters, der sich in den Grundsätzen der Rechtmäßigkeit, der Transparenz, der Zweckbindung, der Datenminimierung etc. niederschlägt. Dazu kann der Arbeitgeber Daten des Arbeitnehmers in zwei Konstellationen erheben, speichern und verarbeiten: Weiterlesen

Der Teufel trägt „Responsive Design“

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Ohne Responsive Design können Webseiten auf dem Smartphone nicht richtig gelesen werden – so wie bei diesem Negativbeispiel. Der Leser springt sofort ab.

Da es für den ersten Eindruck niemals eine zweite Chance gibt, ist es wichtig, die Erwartungen des Nutzers überall optimal zu gestalten – ganz gleich von welchem digitalen Endgerät aus der Nutzer auf Ihre Informationen zugreift. Dies ist ohne Responsive Design nicht möglich. Heutzutage erhält man seine Informationen aus dem Netz und das Internet of Things entwickelt sich sehr schnell. „Viele unserer Kunden kommen meist mit der gleichen Anforderung zu uns. Ihre Seite benötige eine Anpassung an die aktuellen technischen Gegebenheiten und sollte vor allem am Smartphone eine gute Figur machen“, berichtet André Zahn, ebenfalls Gründer und Gesellschafter der Quapler OHG. Unternehmen, die auf ein Responsive Design umstellen, können sich sehr einfach einen großen Wettbewerbsvorteil gegenüber B2B-Konkurrenten verschaffen. „Die Webseite ist eine digitale Visitenkarte und man kann durch Pflege, individuellem Design und aktueller Technik beim Kunden punkten und seine Konkurrenz abhängen.“ Weiterlesen

Rechenzentrum in Europas „kühlem“ Norden

BL_NL_0418-1Hetzner Online nimmt nach zweijähriger Planungs- und Bauphase die erste Einheit seines neuen Datacenter-Parks in Helsinki in Betrieb. Ab sofort können Kunden bei ihrer Bestellung den Standort Finnland auswählen und so beispielsweise beim Dedicated Root Server EX41-SSD von einem reduzierten Monatspreis profitieren. Möglich machen das die Einsparnisse bei der IT-Kühlung durch das für Rechenzentren-Betreiber günstige Klima sowie die im Vergleich zu Deutschland niedrigeren Strompreise in Finnland.

Der neue Datacenter-Park in Helsinki ergänzt die beiden deutschen Rechenzentrumsstandorte Falkenstein und Nürnberg um einen, im europäischen Kontext betrachtet, optimalen Standort. Grundlage des neuen Standorts bildete die Beteiligung an einem Glasfaser-Unterseekabel zwischen Helsinki und Rostock. Der neue digitale Highway bietet die kürzeste und schnellste Verbindung zwischen Mitteleuropa und den wichtigsten Datacenter-Standorten in Nordeuropa und schafft neue Geschäftsmöglichkeiten in Osteuropa und Asien. Weiterlesen

Inhalt trifft Kunde

Diversity People Connection Digital Devices Browsing ConceptSie kommen direkt zum Kunden und sind – hoffentlich – wertig aufgemacht: Kundenmagazine. Im Marketingmix spielen sie eine wichtige Rolle, denn hier kann das Unternehmen gezielt Informationen platzieren und das eigene Image aufbauen. Auch im digitalen Zeitalter hat das Kundenmagazin seinen Reiz nicht verloren. Egal über welchen Kanal man kommuniziert, es muss regelmäßig sein.

Gut gemachte Kunden- oder auch Mitarbeiter-magazine unterscheiden sich kaum von Publikumszeitschriften. Durch diesen professionellen Auftritt schaffen sie Vertrauen und Glaubwürdigkeit bei den Kunden. Entgegen anderslautender Behauptungen ist die gedruckte Variante längst nicht tot. Gezielt wird sie da eingesetzt, wo es darum geht, einen „hochwertigen“ Eindruck zu hinterlassen. Hier spielt die Haptik des gedruckten Magazins eine wichtige Rolle. Auch die Beachtung des Inhalts solcher Magazine sollte man nicht unterschätzen: In einer Studie haben beispielsweise 85 Prozent der angeschriebenen Kunden das zugesandte Heft mindestens einmal durchgeschaut. Hinzu kommt ein Glaubwürdigkeitsbonus: Weiterlesen