Das Grundrezept gegen jede Krise

Medienvertreter gut und vertrauensvoll zu behandeln, kann sich auszahlen – vor allem im Krisenfall

In einem Seminar hatte mich vor einiger Zeit eine Teilnehmerin gefragt, wie erfolgreiche Krisenkommunikation aussehe. Was müssen sie tun, um ihr Unternehmen oder ihre Einrichtung (in diesem Fall war es ein Verband) im Fall des Falles ohne Imageschaden aus der Klemme zu kommunizieren? Interessante Frage. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass sich der Erfolg von Krisenkommunikation oft nicht aus dem ergibt, was ich im Krisenfall sage oder mache. Meist entscheidet sich Erfolg oder Misserfolg nämlich schon lange davor. Und zwar in mehrfacher Hinsicht.

Das Verhalten macht die Krise

Allem voran steht natürlich die Kunst, eine Krisensituation – noch besser: die Ursachen für eine Krise – zu vermeiden. Wer für seine Doktorarbeit beherzt und ohne Nachdenken aus bereits Veröffentlichtem abschreibt oder gleich das ganze Werk von Dritten verfassen lässt, begibt sich erfahrungsgemäß auf nicht nur wissenschaftliches Glatteis. Auch Bilder von Nackedeis auf Rechnern in Parlamenten oder Abgeordnetenbüros widersprechen ganz sicher der öffentlichen Vorbildfunktion von Politikern. Selbst der kaum noch zu überblickende Einbau von Schummel-Abgas-Software in Autos blieb nicht unbemerkt und lässt – da wir noch immer nicht alle tatsächlichen Details kennen – die ungeheuren Ausmaße anmaßender und strategischer Kundenveräppelung erahnen. Und prominente Steuerhinterzieher wie Klaus Zumwinkel oder Uli Hoeneß mussten mit ansehen, wie ihr privates finanzielles Treiben zur besten Sendezeit zum öffentlichen Aufmacher der „Tagesschau“ wurde. Derlei Beispiele gibt es viele. Wer da mit dem Finger auf andere zeigen wollte, braucht viele Finger.

Leichen im Keller sind grundsätzlich ein Risiko

Da hilft nur: Anständig bleiben. Denn – so der Düsseldorfer Rechtsanwalt Stefan Röhrborn im Interview mit dem Wirtschaftsmagazin Brand eins: „Am Ende kommt alles raus.“ Anders gesagt: Leichen im Keller sind grundsätzlich ein Risiko, denn auch der tiefste Keller wird irgendwann erkundet, und auch in die dunkelste Ecke scheint mal das Licht. Aber auch eine professionelle Pressearbeit kann das Risiko, im Krisenfall kommunikativ baden zu gehen, mindern. Wer einen guten und vertrauensvollen Kontakt zu Medien pflegt, Einblicke gewährt, Informationen liefert und Sachverhalte einschätzen und bewerten hilft, den wird im Krisenfall nicht sofort eine tollwütige Medienmeute an den publizistischen Pranger stellen. Der frühere Augsburger Bischof Walter Mixa hielt sich nicht an diesen Rat, sondern pflegte einen sehr eigenen, kritischen Stil im Umgang mit der Gesellschaft und den Medien. Entsprechend war man in den Redaktionen – sagen wir mal – einigermaßen schnell dabei, den unangenehmen Oberhirten kaltzustellen, als die ersten Aussagen möglicher finanzieller Unregelmäßigkeiten oder gar eines Prügel-Vorwurfs im Raum standen. Auf Deutsch: Da warteten einige Journalisten nur darauf, den unliebsamen Nörgler mundtot zu machen.

Der nun offensichtlichen Möglichkeit, es dem kontinuierlichen und anstrengenden Kritiker heimzahlen zu können, sind Medientugenden wie Objektivität und Fairness zum Opfer gefallen, wie die Welt später in einem Beitrag einräumte: „Der konservative Theologe, der immer gern ausgeteilt hatte, musste plötzlich einstecken. Dabei blieb das Gebot von (Hans-Joachim) Friedrichs, sich mit keiner Sache gemeinzumachen, in der Berichterstattung schon mal auf der Strecke.“ Auch die Unschuldsvermutung habe nicht immer gegolten, ein Verdacht wurde schnell als Tatsache dargestellt.

Oberste Pflicht: Presse und Öffentlichkeit informieren

Dabei erhöht sich der mediale Druck in mindestens dem gleichen Maße, wie man versucht, ohnehin Bekanntes vor der Presse geheim zu halten. Der Vattenfall-Konzern statuierte an seinem Kernkraftwerk Krümmel sozusagen ein Exempel, als er nach einem – zunächst einmal ja nicht lebensbedrohenden – Transformatorenbrand „selbst die einfachsten Grundregeln der Krisenkommunikation missachtete“ (Die Zeit). Journalisten und Anwohner konnten nur Rauchwolke und Feuerwehr sehen, Informationen wurden ihnen aber verwehrt. Das setzt eine gefährliche Spirale von Vermutungen in Gang, die dem öffentlichen Image nicht zuträglich sind. In diesem Fall kostete das auch ein paar Jobs. Der Chef der deutschen Kernkraftsparte von Vattenfall musste ebenso gehen wie der Leiter der deutschen Konzernkommunikation.

Darum bleibt neben dem „einfach anständig bleiben“ und einem kontinuierlichen guten, offenen (nicht anbiedernden) Medienkontakt eine dritte Zutat für das Erfolgsrezept der Krisenkommunikation: Information. Und im Idealfall auf solcherlei Störfälle vorbereitet sein. Sie müssen ja nicht eintreten. Aber es wäre gut, zumindest die wichtigsten Hintergrundinformationen parat zu haben. Vorbereitung ist immer wieder eine der wichtigsten Aufgaben in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Wer sagt, „dazu lässt mir mein Tagesgeschäft keine Zeit“, kann im Krisenfall keine erfolgreiche Krisenkommunikation betreiben.
(Autor Claudius Kroker war viele Jahre freier Journalist bei Zeitungen, Hörfunk und der Nachrichtenagentur dpa, bevor er als Pressesprecher und zuletzt Redaktionsleiter in PR-Agenturen wechselte.)

Was ist RANSOMWARE und was können Sie dagegen tun?

Hier eine kurze Darstellung der Bedrohungslage und konkrete Hilfen für die Prävention und die Reaktion im Schadensfall:

Nach jetzigem BSI-Kenntnisstand ist die einzig wirksame Maßnahme zum Schutz vor vollständigem Datenverlust das Anlegen von Backups. Diese müssen regelmäßig ange­fertigt, stichprobenartig auf ihre Funktion geprüft und unabhängig vom IT-Netz gelagert werden. Informationen zur Datensicherung und zur Erstellung eines entsprechenden Konzepts finden Sie im BSI IT-Grundschutz Baustein CON.3 [2].

Die Notwendigkeit zur separaten Lagerung resultiert insbesondere aus der Erfahrung, dass ei­nige Krypto-Trojaner nicht nur die lokalen Daten ihres Opfers, sondern auch diejenigen Daten verschlüsseln, auf die von dort aus zugegriffen werden kann. Mithilfe durchdachter Netz-Seg­mentierungen innerhalb des Unternehmens und restriktiv eingesetzter Firewalls können der­artige Szenarien abgewendet werden, grundsätzlich sorgt jedoch die Speicherung auf einem externen Datenträger für die höchste Sicherheit. Anregungen zur Erstellung eines Netzkonzep­tes finden Sie im BSI IT-Grundschutz Baustein NET.1.1.A3 oder auch NET.1.1.A16 [3].

Eine weiterer Faktor zur Vermeidung eines Ransomware-Ausbruchs im Unternehmensnetz ist die restriktive Vergabe von Benutzerrechten. Durch die Reduzierung von Zugriffsmöglichkei­ten auf Verzeichnisebene kann die abteilungsübergreifende Verschlüsselung von Daten in ei­ner Organisation vermieden werden. Weitere Informationen liefert der BSI IT-Grundschutz Baustein APP.2.1.A3 [4].

Um das Risiko einer Infektion mit Schadsoftware im Vorhinein zu minimieren, empfiehlt sich außerdem die regelmäßige Schulung von Mitarbeitern. Insbesondere Abteilungen, in denen häufig E-Mail-Anhänge von unbekannten Absendern geöffnet werden – z. B. in Personalabtei­lungen eingehende Bewerbungen – gelten als besonders exponiert. Aber auch beim Öffnen von E-Mails vermeintlich bekannter Verfasser sollte stets auf Unregelmäßigkeiten geachtet werden, schließlich könnte sich ein Angreifer z. B. Zugriff auf das Postfach des Absenders ver­schafft haben. Sind die Mitarbeiter in der Lage, bösartige E-Mails vor dem Öffnen zu erkennen, bedeutet dies einen signifikanten Sicherheitsgewinn für die Unternehmens-IT. Weitere Infor­mationen finden – u. a. zur Erkennung von E-Mail-Angriffen – finden Sie in den Angeboten der Allianz für Cyber-Sicherheit.

Dieses Ziel kann auch durch die Filterung/Markierung von E-Mails mit Anhängen, z. B. aus­führbaren Dateien, unterstützt werden.

Generell ist zu beachten, dass E-Mail nicht der einzige Verbreitungsweg für Ransomware ist. Auch Drive-by-Downloads und unzureichend geschützte Netzwerkkomponenten gehören zu den häufig genutzten Methoden. Aufgrund dessen gelten auch hier die gängigen Schutzmaß­nahmen für IT-Systeme. Dazu zählen u. a.:

Sichere Konfiguration der eingesetzten Betriebssysteme: Hier bietet die Allianz für Cyber-Sicherheit auf ihrer Webseite Sicherheitsempfehlungen zu Windows, Apple OS X und Linux an.

•Nutzung von Anti-Viren-Software

•Sichere Konfiguration der eingesetzten Software: z. B. durch Deaktivierung von Makros in Ofice-Produkten und Nutzung der Sandbox von pdf-Readern.

•aktuelle Patchstände der eingesetzten Soft- und Hardware: Prüfen Sie die Webseiten der Hersteller regelmäßig auf Sicherheitsaktualisierungen und spielen Sie diese zeitnah ein.

•Sichere Konfiguration von Netzwerkkomponenten, wie auch deren Fernwartungszugänge.[5]

 

Bei Fragen zu RANSOMWARE können Sie sich gerne jederzeit an unseren IT-Sicherheitsspezialisten Christian Grund wenden.

 

 

Auszeichnung „Deutschlands Beste“ für ROMMELSBACHER , Dinkelsbühl

Auszeichnung „Deutschlands Beste“ für ROMMELSBACHER

Das Nachrichtenmagazin FOCUS zeichnet ROMMELSBACHER mit dem Testsiegel „Deutschlands Beste“ aus

Im größten Marken-Test Deutschlands wurden 20.000 Marken auf die Wahrnehmung durch Kunden untersucht. Noch nie gab es eine derart umfassende Studie in Deutschland. Die International School of Management (ISB) hat diese vom Focus Magazin initiierte, umfangreiche Datenerhebung wissenschaftlich begleitet. ROMMELSBACHER gehört damit zu den TOP 20 Marken in Deutschland im Segment „Haushaltselektrogeräte“.

Die Studie „Die Besten daheim“ wertete rund 34 Millionen Kundenstimmen aus sozialen Medien in der Zeit von Dezember 2017 bis Mai 2018 aus. Das Thema der Datenerhebung ist die Wahrnehmung der Kunden von rund 20.000 Marken aus 256 Branchen. Die Unternehmen, die in den Kundenbewertungen besonders positiv abschneiden, werden mit dem Siegel „Deutschlands Beste“ ausgezeichnet. Dies zeigt unter anderem, welchen Unternehmen und Marken die Deutschen besonders vertrauen. 350 Millionen Online-Quellen bilden die Basis für die Studie.

Neben Branchenriesen wie Philips und Siemens errang der mittelständische Elektrohausgerätehersteller ROMMELSBACHER den 17. Platz im Ranking der Marken. Insgesamt konnten sich im Segment Haushaltselektrogeräte nur 28 Unternehmen qualifizieren. ROMMELSBACHER hat es damit in den Olymp der Verbraucher geschafft. „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Sie beweist, dass die Marke ROMMELSBACHER bei den Verbrauchern eine noch größere positive Wahrnehmung erreicht hat und von den Menschen geschätzt wird. Wir legen Wert darauf, dass unsere Markenwerte wie Qualität, Verlässlichkeit und Kundenorientierung nicht nur kommuniziert, sondern auch konsequent umgesetzt und gelebt werden“, so Sigrid Klenk, Geschäftsführerin ROMMELSBACHER.

Ende Oktober erscheint ein Focus-Sonderheft mit ausführlicher Berichterstattung zum größten Marken-Test Deutschlands.

 

Über ROMMELSBACHER:

ROMMELSBACHER ElektroHausgeräte GmbH wurde 1928 von Dipl.-Ing. Gustav Rommelsbacher gegründet und ist noch heute ein Familienunternehmen, das von der dritten Generation geleitet wird. Das mittelständische Unternehmen konstruiert und produziert im Werk Dinkelsbühl elektrische Kleingeräte für Küche, Garten, Reise und Freizeit, die weltweit vertrieben werden. ‚Made in Germany’ steht bei ROMMELSBACHER nicht nur für die Produktionsstätte am Standort Deutschland, sondern auch für Qualitäts- und Umweltstandards sowie modernes Design. ROMMELSBACHER hat sich zum Spezialisten rund um das Thema „Freude am Kochen“ entwickelt. Das Sortiment reicht vom innovativen Ceran Grill bis hin zur kleinsten Automatik-Kochplatte der Welt.

www.rommelsbacher.de

 

 

Tag des sozialen Miteinanders – Mitwirkende einigen sich auf Programm

Tag des sozialen Miteinanders – Mitwirkende einigen sich auf Programm

Die Mitwirkenden des Tags des sozialen Miteinanders, welcher am 16. Juni auf dem Gelände der Gartenschau stattfinden wird, haben nun ein buntes Programm für die Besucher beschlossen.

In vier Monaten eröffnet die Gartenschau der Heimatschätze in Wassertrüdingen. Grund genug, um die Planung der vielen spannenden Veranstaltungen langsam zu einem Abschluss zu bringen. Die Beteiligten des Tags des sozialen Miteinanders -  das AWO Pflegeheim aus Wassertrüdingen, das Senioren- und Pflegeheim Wassertrüdingen, die Diakonie Neuendettelsau, die Altmühlseeklinik Hensoltshöhe, der VDK, die Lebenshilfe und die Diakonie aus Ansbach, das diakonische Werk Dinkelsbühl-Wassertrüdingen, die EUTB aus Wassertrüdingen, der Landesverband Niere Bayern, sowie die Volkstanzgruppe Geilsheim – haben sich nun auf einen Programmablauf für ihren besonderen Tag am 16. Juni geeinigt.

Auf den Bühnen und der Aktionsfläche wird am Tag des sozialen Miteinanders einiges geboten. Verschiedene Chöre, Bands, Tanz- und Trommlergruppen werden die Besucher der Gartenschau unterhalten, bei spannenden Aktionen kann man jedoch auch selbst aktiv werden. Dabei werden vier verschiedene Bühnen, verteilt über die Parkteile und der Altstadt, den ganzen Tag über bespielt.

Ebenjene Bühnen waren das Hauptthema am 23. Januar bei der abschließenden Versammlung der Mitwirkenden unter Federführung von Sandra Kleemann, welche sich bei der Natur in Wassertrüdingen 2019 GmbH um die Veranstaltungen kümmert. Für viele der Vertreter waren die Kriterien der Bühnen wichtig: Überdachung, Stromanschluss und die Größe. Schließlich haben einige Gruppen technisches Equipment dabei, das bei Regen nicht nass werden darf oder Senioren, die nicht den Launen des Wetters ausgesetzt werden sollten. Mit gegenseitigen Kompromissen und dem gemeinsamen Ziel, allen einen schönen Tag zu bereiten, wurde an diesem Nachmittag ebenjenes Programm erarbeitet, welches die Besucher am 16. Juni dann auch genießen können.

In unseren bald erscheinenden Programmheften oder unserem Online-Veranstaltungskalender kann man sich bereits vorab ein Bild davon machen, was geboten wird, spätestens aber am 16. Juni, wenn man den Tag des sozialen Miteinanders auf der Gartenschau mit der ganzen Familie genießt.

www.wassertruedingen2019.de

 

 

 

 

Wann kommt die Bahn?

Große Talkrunde zum aktuellen Stand der Bahnreaktivierung – Unternehmer können ihre Fragen stellen

Die Reaktivierung der Bahnstrecke Dombühl – Wilburgstetten sorgt für heftige Diskussionen und beschäftigt den Landkreis Ansbach. Viele Menschen sind für die Reaktivierung, schon allein weil der Freistaat das Projekt großzügig unterstützt. Auch für die Unternehmen ist er wichtig, nicht nur weil einige Unternehmen den Güterverkehr nutzen. Umfragen belegen: Bei der Fachkräftegewinnung gilt ein Bahnanschluss als Standortvorteil. Auch junge Menschen setzen verstärkt auf den Öffentlichen Personen Nahverkehr (ÖPNV), das beweist eine Umfrage des Business Lounge Magazins vom letzten Herbst. Die Umfrage bei über 700 Schülern können Sie HIER lesen. Für unter 18-jährige Auszubildende ohne Führerschein ist der ÖPNV Grundvoraussetzung, um an den Ausbildungsplatz zu kommen.

In letzter Zeit ist es still geworden – wann kommt den nun die neue Bahn? Deshalb lädt das Netzwerk Fachkräfte im Landkreis Ansbach alle Interessierten Unternehmer, aber auch Bürger, zu einer Talkrunde ein, um diese Fragen zu klären. Alle beteiligten Entscheidungsträger haben bereits zugesagt und kommen in die Dinkelsbühler Schranne. Sie beantworten nach einer Talkrunde die Fragen der Interessierten Unternehmer

Die hochkarätig besetzte Talkrunde:

    • Dirk Domhardt (Verkehrsexperte des VGN)
    • Heino Seeger (Geschäftsführer der Tegernseebahn und möglicher Betreiber der Strecke Dombühl-Wilburgstetten)
    • Dr. Jürgen Ludwig (Landrat des Landkreises Ansbach)
    • Martin Stümpfig (Bündnis90/Die Grünen)
    • Ulrich Schaller (Verkehrsexperte der IHK)
    • Vertreter des Gemeindetages
    • Jugendvertreter
    • Die betroffenen Bürgermeister entlang der Strecke

Das sind die Fakten:

Es gibt Zusagen vom Freistaat Bayern: Für 15 Jahre wird der Personenverkehr auf der Strecke Dombühl bis nach Wilburgstetten finanziert, egal wie viele Reisende letztendlich die Strecke nutzen. Diese Zusage vom Freistaat ist keinesfalls blauäugig, es gibt eingehende Untersuchungen, die ein Personenaufkommen prognostizieren, das entsprechende Investitionen rechtfertigt. Zahlreiche Reaktivierungsbeispiele aus ganz Deutschland zeigen, dass die tatsächlichen Fahrgastzahlen die Erwartungen übertreffen.

Kritiker sehen das anders und setzen eher auf attraktive Busverbindungen. Doch kann man so ein Infrastrukturgeschenk ablehnen? Warum geht die Umsetzung so zögerlich voran? Interessierte Unternehmer und Bürger, vor allem aus den betroffenen Orten Dombühl, Dorfgütingen, Feuchtwangen, Schopfloch, Dinkelsbühl und Wilburgstetten sollten diese Talkrunde nutzen, um sich umfassend und aktuell zu informieren, vor allem um Fragen zu stellen. Schließlich geht es um die Zukunft der Region, denn Infrastrukturprojekte verbessern die Lebensbedingungen langfristig.

Die wichtigsten Argumente:

  • Junge Menschen fordern einen deutlichen Ausbau des ÖPNV, für sie ist es sogar Voraussetzung, um hier leben zu wollen (Umfrage des Business Lounge Magazins im Herbst 2018 mit 773 jungen Menschen)
  • Auszubildende unter 18 Jahren ohne Führerschein sind auf einen attraktiven ÖPNV angewiesen
  • In Zeiten des Fachkräftemangels ist ein Bahnanschluss zudem ein wichtiger Standortvorteil für Unternehmen.
  • Der Bahnanschluss ist umweltfreundlich und verringert den CO2-Ausstoß – ein wichtiger Baustein zum Erreichen der Klimaziele und damit nachhaltig
  • Ein gut geplantes Bus-Bahn-Konzept verbessert das gesamte ÖPNV-System im Landkreis Ansbach, Verbindungen werden schneller

Kann die Reaktivierung noch scheitern?

Wie können Probleme bei der Umsetzung für alle zufriedenstellend gelöst werden? Diese Fragen sollen mit der Talkrunde umfassend geklärt werden. Neben den Experten kommen auch Unternehmer und Bürger zu Wort, sie sollen sich mit ihren Fragen an der Diskussion beteiligen. Veranstaltet wird diese Talkrunde vom Netzwerk Fachkräfte im Landkreis Ansbach, der TRUST-Business Lounge, und des Business Clubs Dinkelsbühl. Moderiert wird die Veranstaltung von dem Journalisten Mathias Neigenfind aus Ansbach. „Wir bitten alle interessierten Unternehmer, Führungskräfte und alle Beschäftigte, sich an diesem Abend aktiv an der Diskussion zu beteiligen. Es geht um die Zukunft der Region“, so Andreas Fuhr, Leitung Netzwerk Fachkräfte.

Termin:     Donnerstag, 14. März 2019, Beginn: 19:00h

Ort:             Großer Schrannensaal Dinkelsbühl

Eintritt:     frei

Da läuft etwas gewaltig schief – Resolution der Unternehmer

Resolution Ueberschrift mit ArbeiterSchon weit mehr als 100 Unternehmen haben eine Resolution gegen die Asylpolitik der Staatsregierung unterschrieben – Unternehmer fordern taten, doch es passiert einfach nichts. Der Unternehmer Günther Dietrich aus dem Landkreis Neustadt/Aisch – Bad Windsheim ruft zu einem drastischen Kurswechsel in der bayerischen Asylpolitik auf. Bei einer Arbeitslosenquote von rund zwei Prozent leiden viele Unternehmen an Fachkräftemangel. Bei den Bemühungen, diesen mit Asylbewerbern zu kompensieren, werden die Unternehmen durch die bayerische Politik ausgebremst und auf perfide Weise benachteiligt. Mit einer Resolution sucht Günther Dietrich weitere Mitstreiter, damit sich in München endlich etwas bewegt.

Downloads:    Resolution   Aufruf

„Vor rund drei Jahren stand plötzlich ein ehrenamtlicher Flüchtlingshelfer bei mir im Büro, der für zwei Flüchtlinge Arbeit suchte. Es gab damals den Aufruf, die deutsche Industrie soll mit Arbeitsplätzen bei der Integration helfen“, erinnert sich Günther Dietrich noch gut. Auf das Wagnis hatte er sich seinerzeit eingelassen, er wollte seinen gesellschaftlichen Beitrag leisten. Schließlich war Personal schon damals knapp. Dietrich hat ein Metallbauunternehmen in Dietersheim-Walddachsbach. Die Firma hatte er alleine im Jahr 2001 gegründet, inzwischen ist sie auf über 100 Mitarbeiter angewachsen. Der Auftragsbestand geht aktuell bereits bis über das Jahr 2020 hinaus, das Unternehmen beliefert die ganze Welt mit Industrieofenanlagen, Wärmetauschern, Malzanlagen und weiteren Industriekomponenten. Weiterlesen

10 Jahre Geis Satteldorf

Steffen Jaugstetter und Niederlassungsleiter Uwe Schleh (re.)

Steffen Jaugstetter und Niederlassungsleiter Uwe Schleh (re.)

Nationale und internationale Transporte und Kontraktlogistik – mit diesem Angebot eröffnete Geis 2008 sein Satteldorfer Umschlagsterminal. Seitdem gilt hier nur eine Devise: mehr Engagement, mehr Service, Mehrwert für Kunden. Jetzt führt ein neuer Niederlassungsleiter den Wachstumskurs fort.

Es begann mit 30 Mitarbeitern, die täglich 300 Sendungen auf den Weg brachten. Von Jahr zu Jahr stiegen die Mengen und ebenso die bewegte Tonnage. Die Kapazitätsgrenze des Gebäudes war bald erreicht und schon 2014 zog Geis in ein neu gebautes Speditionsterminal mit 5.300 Quadratmetern Fläche um. Hier zählen heute 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie 23 Auszubildende zum Team. Im Dreischichtbetrieb sind sie rund um die Uhr für Unternehmen aus der Region Mittelfranken und Hohenlohe im Einsatz. Jeden Tag schlagen sie rund 1.700 Sendungen mit knapp 1.000 Tonnen Gewicht um. An 54 Verladetoren docken Lkw an, um neu zusammengestellte Waren – meist auf Paletten – zu bringen und abzuholen. Weiterlesen

Maklerkompetenz in Ansbach und Schwäbisch Hall

Florian Wittmann und Steffen Weber (re.)

Florian Wittmann und Steffen Weber (re.)

Wer heutzutage sein Domizil verkaufen möchte oder ein neues Zuhause sucht, stößt schnell auf den Namen VON POLL IMMOBILIEN. Das Unternehmen verfügt europaweit über mehr als 300 Shops und ist spezialisiert auf die Vermittlung wertbeständiger Immobilien in bevorzugten Wohn- und Geschäftslagen.

Für den Verkauf oder die Vermietung einer Immobilie gibt es viele Gründe. Vielleicht haben sich die Bedürfnisse oder familiären Umstände des Eigentümers verändert, das Zuhause wird zu groß oder zu klein oder berufliche Veränderungen führen zu einem Ortswechsel. Wer seine Immobilie veräußern möchte, der ist bei VON POLL IMMOBILIEN richtig. In Ansbach führt Florian Wittmann als Geschäftsstellenleiter in der Karlstraße 9 bereits seit mehreren Jahren mit seinem Team den VON POLL IMMOBILIEN-Shop. Seit Kurzem betreibt er im Gmelinweg 33 in Schwäbisch Hall zusammen mit Steffen Weber auch einen zweiten Standort.

Wittmann und Weber sind vor Ort bestens vernetzt und betreuen mit ihren Shops über die Landesgrenzen Baden-Württembergs und Bayerns hinweg eine große schwäbisch-fränkische Region. Diese reicht von Windsbach bis Künzelsau. Die beiden erfahrenen Experten betreuen Eigentümer und Suchkunden vom persönlichen Erstgespräch über die maßgeschneiderte Vermarktung bis hin zum erfolgreichen Vertragsabschluss. Weiterlesen

Autarke Stromversorgung – eine Investition in die Zukunft

AutarTech Active BalancingAutark sein – den eigenen Strom im Haus haben – das Auto mit selbst erzeugter Energie fahren – bei Stromausfall bleiben die Lichter an – niedrigere Stromrechnungen und Geld für andere Dinge übrig haben: All das sind keine Zukunftsvisionen mehr, sondern mit einer Investition in eine Photovoltaik Anlage und einen Lithium-Speicher möglich!

Werner Zenke begann 2010 eine eigene Photovoltaikanlage mit Speicher zu kombinieren. Er stellte fest, dass das zugekaufte Batteriemangementsystem (BMS) seines Speichers ineffektiv und wenig leistungsfähig war. Daraus entstand die Idee ein eigenes System zu entwickeln. Die Entwicklung seines leistungsfähigen und sehr effizienten aktiven Balancing Systems stieß auf großes Interesse und so wurde 2013 die Firma AutarcTech GmbH gegründet. Inzwischen wurden über 500 Speicher und mehr als 300 Batteriemanagementsysteme geliefert. Von kleinen Hausspeichern bis zu großen Systemen für Industriebetriebe. Aufgrund Ihrer Leistungsfähigkeit und kompakten Bauweise im Vergleich zu konventionellen Bleibatterien waren all diese Systeme mit Lithium-Eisenphosphat Zellen ausgerüstet. Diese haben dank ihrer Technologie einen Wirkungsgrad von bis zu 95 %. Im Vergleich zu anderen Speichern haben die AutarcTech-Lithiumspeicher eine sehr hohe Lebensdauer mit getesteten Werten von bis zu 20 Jahren, haben keine Ausgasungen und benötigen keine Wartung. Die Kosten sind günstiger als vielfach angenommen und verschaffen bei intelligenter Nutzung eine hohe Unabhängigkeit vom Stromnetz. Weiterlesen

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TimeStar Logistik aus DinkelsbühlTimestar bietet schnelle, flexible und pünktliche Lieferungen – auch europaweit.  Immer wenn es um eilige Sonderfahrten geht, kommt das Dinkelsbühler Unternehmen ins Spiel. TimeStar Logistik wickelt keine klassische Logistik ab, sondern Kurier-, Direkt- und Sonderfahrten. Innerhalb von 60 Minuten kann deutschlandweit geladen werden.

Produktionsabläufe werden immer knapper kalkuliert, unzählige Firmen produzieren und wirtschaften bereits auf Just-in-Sequence-Basis, eine Weiterentwicklung des Just-in-Time-Prozesses. Drohen Bandstillstände, klingelt das Telefon beim Team von Daniel Hahn, denn sein Unternehmen TimeStar Logistik springt genau dann ein, wenn der Transport zur Zeitfrage wird und Konventionalstrafen drohen. Die Dinkelsbühler liefern dann diese Ware innerhalb von wenigen Stunden, während eine klassische Spedition ein bis zwei Tage benötigen würde. Dafür ist das Team von TimeStar 365 Tage rund um die Uhr erreichbar. Vor allem um Weihnachten oder wenn wieder einmal eine normal geplante Fahrt ausfällt – der Transportmarkt ist in Deutschland bereits extrem stark angespannt – sind sie gefragt. Nur mit einem enormen Maß an Flexibilität, Organisation und Zuverlässigkeit konnte sich der Dienstleister diese starke Stellung im Markt erarbeiten. Und die Kosten? „Die sind deutlich geringer als vermutet, und wenn man drohende Bandstillstände und Konventionalstrafen bedenkt, fallen diese kaum noch ins Gewicht“, so Hahn. Weiterlesen