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	<title>Business Lounge</title>
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	<description>Unternehmer treffen Unternehmer</description>
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		<title>Rollläden sind zusätzliche Dämmung – 10% weniger Heizkosten</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 10:32:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MichaelG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Energiekosten sind in den letzten Jahrzehnten um ein mehrfaches gestiegen. Nicht nur im Privathaushalt – da sind die Heizkosten der größte finanzielle Brocken – auch in Büros und Produktionsanlagen gibt es noch ein erhebliches Einsparpotenzial. Oft erheblich unterschätzt sind in diesem Zusammenhang Rollläden vor den Fenstern, den diese wirken wie eine zusätzliche Dämmung. Ein<a href="http://unternehmer-treffen-unternehmer.de/2010/2012/01/rollladen-sind-zusatzliche-dammung-%e2%80%93-10-weniger-heizkosten/" class="read-more">Continue Reading</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a  href="http://unternehmer-treffen-unternehmer.de/2010/wp-content/uploads/2012/01/iStock_000017409370XSmall.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-987" title="Rolläden"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-990" title="Rolläden" src="http://unternehmer-treffen-unternehmer.de/2010/wp-content/uploads/2012/01/iStock_000017409370XSmall-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die Energiekosten sind in den letzten Jahrzehnten um ein mehrfaches gestiegen. Nicht nur im Privathaushalt – da sind die Heizkosten der größte finanzielle Brocken – auch in Büros und Produktionsanlagen gibt es noch ein erhebliches Einsparpotenzial. Oft erheblich unterschätzt sind in diesem Zusammenhang Rollläden vor den Fenstern, den diese wirken wie eine zusätzliche Dämmung.</p>
<p>Ein großer Teil der Energiekosten wird fürs Heizen verwendet, vor allem in Büros, und die Energiekosten werden erfahrungsgemäß in Zukunft noch steigen. Unterschätzt wird immer noch der konsequente Einsatz von Rollläden. Aber die Fensterscheiben sind die dünnste Stelle selbst in einer gut isolierten Gebäudefassade und selbst über Isolierglas geht im Verhältnis immer noch die meiste Wärme verloren.<span id="more-987"></span></p>
<p>Wenn man jeden Abend konsequent Rollläden herunter lässt, kann man spürbar Heizkosten einsparen. Umgekehrt sollte man bei Sonnenaufgang die Rollos auch wieder öffnen, denn außer auf der Nordseite unterstützt die herein scheinende Sonne beim Wärmen. „Dieses Wissen ist eigentlich bekannt, das konsequente Sparen scheitert aber oft am Faktor Mensch“, weiß <a  href="http://www.dinzl-systems.de" target="_blank">Markus Dinzl</a>, Experte für Gebäudeautomation aus Schillingsfürst. „Im Büro verlässt man sich auf die Kollegen und zu Hause möchte man nicht mehr aufstehen, um die Rollos herunter zu lassen, wenn man bereits bequem vor dem Fernseher sitzt. Doch damit wird bares Geld verschenkt.“ Viel Geld wird auch beim falschen Lüften verbraucht, wenn zum Beispiel für das nur kurze geöffnete Fenster nicht extra die Heizung abgedreht wird. Eine Gebäudesteuerung erkennt, wenn ein Fenster offen ist und regelt die Heizung automatisch runter.</p>
<p>Deshalb empfehlen Energieberater immer öfter den Einsatz einer Gebäudesteuerung. Wenn die kühleren Nachttemperaturen kommen, schließen die Rolloläden, auch wenn niemand da ist. Dann verhindert die zusätzliche Dämmung Wärmeverluste. Dabei wirkt die stehende, eingeschlossene Luftschicht zwischen Rollladen und Scheibe als Isolierschicht. Am nächsten Morgen, wenn die Sonne wieder scheint, öffnen sich die Rollläden automatisch und ermöglichen, dass die Sonne beim Aufwärmen der Räume hilft. Gerade bei mehreren zuständigen Mitarbeitern im Büro oder zu Hause für ältere Menschen sind die automatischen Rollläden eine echte Unterstützung. „Die Umrüstung auf elektrische Rollläden mit einer Gebäudesteuerung rechnet sich“, weiß Markus Dinzl. „Zum Beispiel bei einem durchschnittlichen Wohnhaus  kann man die Energiekosten so um fünf bis zwölf Prozent verringern. Das sind mehrere hundert Euro im Jahr.“ Außerdem ist der geringere Verbrauch umweltfreundlicher.</p>
<p><strong>Einbruchsschutz inklusiv<br />
</strong>Die automatischen Rollläden haben aber noch einen weiteren wichtige Effekt: Sie bieten mehr Sicherheit. In einigen Teilen Deutschlands haben die Einbrüche im letzten Jahr um 700 Prozent zugenommen. Gerade die Polizei rät, alle Rollläden konsequent abends herunter zu lassen, denn dadurch werden Diebe abgeschreckt. Muss man erst die Rollläden aufbrechen, dauert der Einbruch länger und macht mehr Lärm. Da schauen Einbrecher lieber nach leichteren Möglichkeiten. Zudem vermitteln automatisch schließende Rollos den Eindruck, dass jemand aufpasst.</p>
<p>Bei der Wahl der Gebäudesteuerung sollte man darauf achten, dass möglichst viele Dinge geregelt werden können, etwa Rollos, Fenster, Türen, Licht, Rauchmelder und Alarmanlagen aber auch Heizung oder Klimaanlage. „Es gibt bereits viele Systeme, die sich ohne großen technischen Aufwand einbauen lassen und ältere Geräte integrieren“, weiß Markus Dinzl. „Wichtig ist auf die Installations- und Wartungskosten zu achten. Hier gibt es große Unterschiede.“ Eine große Verkabelung muss heute nicht mehr sein, genauso ist auch die Steuerung der Geräte für den Laien einfacher, etwa mit vorhandenen Computern oder sogar per Smartphone.</p>
<p><strong><a  href="http://www.dinzl-systems.de/">www.dinzl-systems.de</a> </strong></p>
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		<title>Weniger Fehlzeiten und ein besseres Image: Gesundheitliche Prävention</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 10:29:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MichaelG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Arbeitsleistung der Mitarbeiter ist ein wesentlicher Faktor für unternehmerischen Erfolg – und der Erhalt der Arbeitnehmer-Gesundheit daher für alle Unternehmen von großer Bedeutung. Das Tempo des beruflichen Alltags hat sich in den vergangenen Jahren durch neue Technologien in Verbindung mit einem ständig steigenden Leistungsdruck drastisch erhöht. „Diese Herausforderungen wirken sich nach medizinischen Erkenntnissen in<a href="http://unternehmer-treffen-unternehmer.de/2010/2012/01/weniger-fehlzeiten-und-ein-besseres-image-gesundheitliche-pravention/" class="read-more">Continue Reading</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a  href="http://unternehmer-treffen-unternehmer.de/2010/wp-content/uploads/2012/01/NL0112-4.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-983" title="NL0112-4"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-984" title="NL0112-4" src="http://unternehmer-treffen-unternehmer.de/2010/wp-content/uploads/2012/01/NL0112-4-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die Arbeitsleistung der Mitarbeiter ist ein wesentlicher Faktor für unternehmerischen Erfolg – und der Erhalt der Arbeitnehmer-Gesundheit daher für alle Unternehmen von großer Bedeutung. Das Tempo des beruflichen Alltags hat sich in den vergangenen Jahren durch neue Technologien in Verbindung mit einem ständig steigenden Leistungsdruck drastisch erhöht. <em>„Diese Herausforderungen wirken sich nach medizinischen Erkenntnissen in negativer Form auf die Gesundheit der Arbeitnehmer aus. Bluthochdruck, Herz-Kreislaufbeschwerden, Übergewicht, Burn-Out-Anzeichen und andere psychosomatische Krankheiten gehören zu den Folgen“</em>, <span id="more-983"></span></p>
<p>erklärt <strong>Dr. med. Peter Stehle</strong>, Facharzt für Arbeitsmedizin und Geschäftsführender Gesellschafter des Berliner „alpha-netz“, die steigende Bedeutung der Prävention in Unternehmen. Dabei haben Maßnahmen zur Gesundheitsvorsorge für Unternehmen auch  einen betriebswirtschaftlichen Nutzen. Neben der Reduzierung von Fehlzeiten nennt Stehle unter anderem auch den Imagegewinn durch die Investitionen des Unternehmens in die Gesundheit der Mitarbeiter. Eine Strategie, der immer mehr deutsche Unternehmen folgen. Denn gesunde und motivierte Beschäftigte sind eine Grundvoraussetzung für den Erfolg und die Wettbewerbsfähigkeit eines Betriebs.</p>
<p>Mit dem  neuen Projekt „Gesundheitskompetenz<sup>10</sup> in Franken: Netzwerk Gesundheitsförderung im Unternehmen“ bietet der Tourismusverband Franken ein maßgeschneidertes Angebot für Unternehmen in Franken. Hier bekommen Firmen ein auf die eigenen Bedürfnisse individuell zusammengestelltes Präventionsprogramm geboten, das z.T. auch noch durch die Krankenkassen gefördert wird. „Unsere Heilbäder und Kurorte bieten zusammen mit den Gesundheitseinrichtungen und Gesundheitsexperten vor Ort Präventionsprogramme, die messbar den Gesundheits- und Leistungszustand verbessern“, ist Olaf Seifert, der Geschäftsführer des Tourismusverbandes Franken und Initiator des Projektes überzeugt. Beteiligt an den Angeboten zur betrieblichen Gesundheitsvorsorge sind zehn fränkischen Heilbäder und Kurorte: Bad Alexandersbad, Bad Bocklet, Bad Brückenau, Bad Kissingen, Bad Königshofen, Bad Neustadt, Bad Rodach, Bad Staffelstein, Bad Steben und Treuchtlingen.</p>
<p>Weitere Informationen über den Tourismusverband Franken e.V.</p>
<p>Kathrin Reichel:  0911 / 94151-19 oder <a  href="mailto:kathrin.reichel@frankentourismus.de">kathrin.reichel@frankentourismus.de</a></p>
<p>Weitere Hintergrundinformationen lesen Sie auch in der neuen Ausgabe des Business Lounge Magazins ab Mitte Februar.</p>
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		<title>Praxishilfe beim Lehrlinge finden und Fachkräfte binden</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 10:26:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MichaelG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der demografische Wandel wirft seine Schatten voraus – Auszubildende werden knapp. Bereits bei der Leistungsspitze von Schulabgängern wird es schon seit einigen Jahren enger, nun beginnt der Mangel bereits in der zweiten Reihe. Das heißt: Es steigt die Zahl derer, die bei ihrer Ausbildung zusätzliche Hilfe benötigen, um die Ausbildung durchzustehen und das Ausbildungsziel zu<a href="http://unternehmer-treffen-unternehmer.de/2010/2012/01/praxishilfe-beim-lehrlinge-finden-und-fachkrafte-binden/" class="read-more">Continue Reading</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a  href="http://unternehmer-treffen-unternehmer.de/2010/wp-content/uploads/2012/01/NL0112-3.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-980" title="NL0112-3"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-981" title="NL0112-3" src="http://unternehmer-treffen-unternehmer.de/2010/wp-content/uploads/2012/01/NL0112-3-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Der demografische Wandel wirft seine Schatten voraus – Auszubildende werden knapp. Bereits bei der Leistungsspitze von Schulabgängern wird es schon seit einigen Jahren enger, nun beginnt der Mangel bereits in der zweiten Reihe. Das heißt: Es steigt die Zahl derer, die bei ihrer Ausbildung zusätzliche Hilfe benötigen, um die Ausbildung durchzustehen und das Ausbildungsziel zu erreichen. Grundsätzlich bringt nicht jeder Azubi Spitzenleistung, doch im Kampf um Fachkräfte für die Zukunft lohnt sich auch der Blick auf die im ersten Moment Schwächeren. Sie benötigen vielleicht etwas länger, können aber trotzdem zu einer Fachkraft werden.<span id="more-980"></span></p>
<p>Investiert das Unternehmen hier etwas mehr, bekommen sie nicht selten eine gute und vor allem treue Kraft. Um Unternehmen bei diesem intensiven Weg zu begleiten gibt es das  Netzwerk Jugend und Ausbildung, ein Zusammenschluss von Bildungsträgern, Agentur für Arbeit, Jobcentern und Jugendämtern in der Region Ansbach und Neustadt / Aisch – Bad Windsheim. Zusammen organisieren sie das Ausbildungsforum, bei dem Ausbilder wertvolle Informationen und kompetente Lösungsideen bekommen. Außerdem können sie sich mit Ausbildern anderer Firmen austauschen &#8211; gerade der Austausch bringt oft neue Impulse. Diskutieren Sie über Bewerberauswahl, den Umgang mit verschiedenen Leistungsniveaus von Auszubildenden, interkulturellen Unterschieden oder weitere wichtige Fragen mit anderen Ausbilder/innen und Experten. Sie kommen aus allen Bereichen der beruflichen Bildung und helfen praxisnahe und passgenaue Lösungen für Ihr Unternehmen zu finden</p>
<p>Termin: Dienstag, 20. März 2012, 18:00 – 21:00 Uhr im Bildungszentrum der Handwerkskammer für Mittelfranken, Beckenweiher 13, Ansbach</p>
<p>Für Rückfragen: Karin Görcke, bfz Ansbach, Tel.: 0981/ 488 90-0</p>
<p><a  title="blocked::mailto:goercke.karin@an.bfz.de" href="mailto:goercke.karin@an.bfz.de">goercke.karin@an.bfz.de</a></p>
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		<title>Regionale Wirtschaft als Rückgrad</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 10:21:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MichaelG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[„Es sind vor allem die gut gefüllten Auftragsbücher unserer Unternehmen, die uns mit mehr Steuereinnahmen auch mehr Investitionen ermöglicht haben“, zieht Landrat Rudolf Schwemmbauer eine positive Bilanz des letzten Jahres. „Wir haben erheblich mehr Mittel durch die Wirtschaft erhalten, als erwartet.“ Wieder einmal ist der Mittelstand in der Region die Stütze des Landkreises. „Mit deutlich<a href="http://unternehmer-treffen-unternehmer.de/2010/2012/01/regionale-wirtschaft-als-ruckgrad/" class="read-more">Continue Reading</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a  href="http://unternehmer-treffen-unternehmer.de/2010/wp-content/uploads/2012/01/02.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-976" title="02"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-977" title="02" src="http://unternehmer-treffen-unternehmer.de/2010/wp-content/uploads/2012/01/02-150x120.jpg" alt="" width="150" height="120" /></a>„Es sind vor allem die gut gefüllten Auftragsbücher unserer Unternehmen, die uns mit mehr Steuereinnahmen auch mehr Investitionen ermöglicht haben“</em>, zieht <strong>Landrat Rudolf Schwemmbauer</strong> eine positive Bilanz des letzten Jahres. <em>„Wir haben erheblich mehr Mittel durch die Wirtschaft erhalten, als erwartet.“</em> Wieder einmal ist der Mittelstand in der Region die Stütze des Landkreises. <em>„Mit deutlich unter drei Prozent Arbeitslosigkeit haben wir quasi Vollbeschäftigung“ </em>– ein Rekordwert in der Geschichte des Landkreises. <em>„Wir haben seit der Gründung des Landkreises vor 40 Jahren eine sehr gute Entwicklung hinter uns“</em>, ist Schwemmbauer zufrieden.<br />
<span id="more-976"></span></p>
<p>Seine einzige Sorge ist der Rückgang der Bevölkerung. Hier war das Rekordjahr 2004 mit 185.000 Einwohnern, heute sind es noch 179.500. Hier sieht der Verwaltungschef die Aufgabe für die Zukunft. Das <a  href="http://www.familienlandkreis.de" target="_blank">Bündnis für Familie </a>ist hier ein Baustein, mit dem die weichen Faktoren für mehr Fachkräfte verbessert werden sollen, etwa mit einer guten Kinderbetreuung. Im letzten Jahr ist dieses Netzwerk, in dem sich auch Unternehmen engagieren, fünf Jahre alt geworden. Aber auch mit weiteren weichen Faktoren will der Landkreis in Zukunft punkten, denn die Region ist lebenswert, und das lockt auch Fachkräfte – davon ist Schwemmbauer überzeugt.</p>
<p>Es war seine letzte Jahresbilanz, den Rudolf Schwemmbauer tritt auf eigenen Wunsch vorzeitig aus dem Amt. „Ich würde es immer wieder machen“, sagt er ohne zu zögern, obwohl sein Start vor zehn Jahren nicht gerade schön war: Wenige Wochen nach seinem Amtsantritt gab es unregelmäßige Todesfälle in einem Heim, das Projekt Thermoselect scheiterte und in Neuendettelsau verfärbten sich plötzlich die Felder rot. Der größte bayerische Umweltskandal wird sogar noch Schwemmbauers Nachfolger begleiten. Trotzdem hat Schwemmbauer nie ans „hinschmeißen“ gedacht. „Es gibt immer belastende Augenblicke, die nicht zu verhindern sind“, meint der scheidende Landrat. „Die muss man aushalten können.“</p>
<p>In einer Sonder-Business Lounge am 29.2.2012 im Robert Dinzl-Haus in Schillingsfürst blickt der Landrat noch einmal kurz auf seine Amtszeit zurück. Danach stellen wir Ihnen die fünf Kandidaten Landratskandidaten vor, die am 11. März als Schwemmbauers Nachfolger zur Wahl stehen &#8211; speziell unter regional-wirtschaftspolitischen Aspekten. Hier erfahren Sie, welcher Kandidat für Ihre Interessen steht. Zudem haben Sie die Möglichkeit in persönlichen Gesprächen mit den Kandidaten zu diskutieren.</p>
<p><a  href="http://www.landkreis-ansbvach.de/">www.landkreis-ansbach.de</a></p>
<p><a  href="http://www.unternehmer-treffen-unternehmer.de/">www.unternehmer-treffen-unternehmer.de</a></p>
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		<title>75 Jahre Dr. Carl &amp; Kollegen</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 12:18:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MichaelG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die interdisziplinäre Societät Dr. Carl &#38; Kollegen aus Ansbach feiert in diesem Jahr ihr 75-jähriges Bestehen. Als Ein-Mann-Betrieb gegründet, ist sie heute mit 30 Mitarbeitern bundesweit in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuer- und Rechtsberatung tätig. Vor allem Unternehmer und Unternehmen stehen im Fokus. In der aktuellen Ausbaustufe entstehen gerade sechs weitere Arbeitsplätze. Die heutige Societät wurde<a href="http://unternehmer-treffen-unternehmer.de/2010/2011/11/75-jahre-dr-carl-kollegen/" class="read-more">Continue Reading</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a  href="http://unternehmer-treffen-unternehmer.de/2010/wp-content/uploads/2011/11/NL1111-5.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-956" title="NL1111-5"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-957" title="NL1111-5" src="http://unternehmer-treffen-unternehmer.de/2010/wp-content/uploads/2011/11/NL1111-5-e1321885559716-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Die interdisziplinäre Societät Dr. Carl &amp; Kollegen aus Ansbach feiert in diesem Jahr ihr 75-jähriges Bestehen. Als Ein-Mann-Betrieb gegründet, ist sie heute mit 30 Mitarbeitern bundesweit in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuer- und Rechtsberatung tätig. Vor allem Unternehmer und Unternehmen stehen im Fokus. In der aktuellen Ausbaustufe entstehen gerade sechs weitere Arbeitsplätze.<br />
Die heutige Societät wurde 1936 von Richard  Settler am Johann-Sebastian-Bach-Platz gegründet. Settler arbeitete als Steuerberater. Helmut Carl stieg…<br />
<span id="more-956"></span></p>
<p>… 1967  in diese Kanzlei ein, bevor er sie in den frühen 1970er Jahren ganz übernahm. Helmut Carl kam aus Nürnberg, wo sein Vater als Finanzbeamter tätig war. Er selbst hatte an der  heutigen Friedrich-Alexander-Universität Erlangen &#8211; Nürnberg, studiert. 1969 zog die gesamte Familie von Nürnberg nach Ansbach. Der Schwerpunkt der Kanzlei lag damals bei der Steuerdeklaration.<br />
Unbeeinflusst vom Vater wollte Sohn Matthias zunächst Arzt werden. Inspiriert durch einen Artikel über Wirtschaftsprüfer, entschied er sich dann doch für ein Studium der Betriebswirtschaftslehre in Nürnberg. „Vermutlich war ich einer der wenigen im ersten Semester, der wusste was er werden will“, sagt Dr. Matthias Carl heute. „Es ist auch tatsächlich dann alles so gekommen, wie ich es geplant hatte.“ Nach seinem Studium ging Dr. Carl nach Stuttgart und arbeitete in einer US-Amerikanischen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und lernte dort vor allem den Umgang mit sehr großen Unternehmen kennen. 1990 kehrte er als Assistent an die Hochschule zurück und promovierte. Nachdem er 1994 als Steuerberater bestellt wurde, stieg Dr.  Matthias Carl in die väterliche Kanzlei ein, die er ein Jahr später übernahm. Sein Vater arbeitete noch bis zu seinem Tod im Jahr 2006 im Alltagsgeschäft mit. 1995 hatte die Societät bereits fünf Mitarbeiter und bot erstmals auch den Bereich der Wirtschaftsprüfung an. Drei Jahre später wurde Dr. Carl selbst als Wirtschaftsprüfer bestellt. Zur Sicherstellung einer Weiterentwicklung der Societät, wurden im Jahre 2004 Ute Santin und 2007 Heinz Walterspacher, beide ebenfalls Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, als Partner aufgenommen.<br />
Seit dem Jahr 2000 zählen Unternehmen aus ganz Deutschland zum Mandantenstamm der Societät. Durch den aus Karlsruhe stammenden und in ganz Deutschland als Dozenten tätigen Wirtschaftsprüfer Heinz Walterspacher, wurde die deutschlandweite Mandantenakquisition und die damit verbundene überregionale Tätigkeit der Kanzlei wesentlich weiterentwickelt.<br />
Seit 2005 hat die Gesellschaft auch den Rechtsbereich auf- und stark ausgebaut. Die Zahl der Anwälte wird in kürze auf fünf ansteigen. „Wir haben einfach die Erfahrung gemacht, dass man bei vielen steuerlichen Aspekten auch die juristischen im Auge behalten sollte“, erklärt der Wirtschaftsprüfer. „Es gibt kaum einen Vertrag, in dem nicht auch steuerliche Bereiche berührt werden.&#8221;<br />
Dr. Matthias Carl selbst hat sich auf den Bereich des Umwandlungsteuerrechts spezialisiert, etwas, das wenige Kanzleien anbieten. Eine große Zahl von Umwandlungen hat er seit den 1990er Jahren begleitet. „Bei vielen Firmen würde es sich lohnen, die Rechtsform zu ändern“, ist er überzeugt.<br />
Einen großen Entwicklungsschub für die Societät gab es mit dem Umzug in das Gebäude der ehemaligen Landeszentralbank an der Ansbacher Promenade. Nachdem zunächst nur zwei Drittel der Bürofläche genutzt wurden, entstehen gerade in der dritten Ausbaustufe sechs weitere Arbeitsplätze. Den größten Wachstumsbereich sieht Dr. Matthias Carl heute auf dem Gebiet der Wirtschaftsprüfung, deshalb wurde 2010 die DC Treuhand GmbH gegründet, die Abschlussprüfungen und prüfungsnahe Dienstleistungen anbietet.</p>
<p><a  href="http://www.d-c-w.de" target="_blank">www.d-c-w.de</a></p>
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		<title>Chance zum Netzwerken genutzt</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 12:17:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MichaelG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ziel erreicht: Beim fünften Wirtschaftstag des Magischen Dreiecks in Crailsheim kamen wieder mehr Besucher und Aussteller als im Vorjahr. Zudem nutzten die Besucher die zahlreichen Möglichkeiten zum grenzüberschreitenden Austausch – das Wichtigste auf diesem Wirtschaftag. Am Ende waren es rund 340 Besucher, die zum fünften Wirtschafstag des Magischen Dreiecks in den Hangar nach Crailsheim kamen.<a href="http://unternehmer-treffen-unternehmer.de/2010/2011/11/chance-zum-netzwerken-genutzt/" class="read-more">Continue Reading</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a  href="http://unternehmer-treffen-unternehmer.de/2010/wp-content/uploads/2011/11/NL1111-41.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-953" title="NL1111-4"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-963" title="NL1111-4" src="http://unternehmer-treffen-unternehmer.de/2010/wp-content/uploads/2011/11/NL1111-41-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Ziel erreicht: Beim fünften Wirtschaftstag des Magischen Dreiecks in Crailsheim kamen wieder mehr Besucher und Aussteller als im Vorjahr. Zudem nutzten die Besucher die zahlreichen Möglichkeiten zum grenzüberschreitenden Austausch – das Wichtigste auf diesem Wirtschaftag. Am Ende waren es rund 340 Besucher, die zum fünften Wirtschafstag des Magischen Dreiecks in den Hangar nach Crailsheim kamen. Die beteiligten Städte und die Organisatoren von TRUST, dem Marketingnetzwerk sind zufrieden. Bisher waren in jedem Jahr mehr Besucher und Aussteller zu verzeichnen. Es komme vor allem auf den Austausch untereinander an, da sind sich alle einig. Und dieser Austausch wurde von den Besuchern rege genutzt: Zum traditionellen Weißwurstfrühstück waren die allermeisten schon da, und neben dem Mittagessen nutzten auch viele noch die letzte Stunde nach dem offiziellen Workshopteil für intensive Gespräche. Überall in der Halle standen die Unternehmer zusammen, diskutierten über die Vorträge oder Workshops und sprachen über wirtschaftliche Themen. Die Meisten sind mit nachhaltigen Kontakten nach Hause gegangen. Der Wirtschaftstag ist „die wichtigste Kommunikationsveranstaltung der Unternehmer im Magischen Dreieck“, so Crailsheims Oberbürgermeister Rudolf Michl.<br />
<span id="more-953"></span></p>
<p>Woher kommen die Fachkräfte im ländlichen Raum, im Magischen Dreieck? Das ist auch eine der wichtigsten Fragen für Impulsreferent Johann Reindl, Werkleiter der Electrolux Rothenburg GmbH. Sein Werk ist das größte in Europa und beschäftigt 1.200 Mitarbeiter. Fast zwei Millionen Produkte, vor allem Backöfen, Herde und Kochmulden, verlassen jedes Jahr die Tauberstadt. Während viele Unternehmen wegen der Lohnkosten ihre Werke von Deutschland nach Osteuropa verlagern, geht es in Rothenburg genau umgekehrt. Der schwedische Mutterkonzern hat allein in den letzten drei Jahren rund 30 Millionen Euro in dem Hochlohnstandort investiert. „Hohe Qualität bei gleichzeitig schnellem Arbeiten und rasches Reagieren auf sich verändernde Märkte“, ist das Erfolgsrezept für Reindl. So konnte der Standort jedes Jahr seine Effizienz um knapp acht Prozent steigern. Immer wieder erhält das Werk renommierte Auszeichnungen, etwa den reddot Design Award in diesem Jahr. Es gibt also keinen Grund am ländlichen Standort zur ruckeln, nur die Fachkräfte machen dem Werkleiter sorgen. Rund zehn Ingenieure sucht er jedes Jahr. Sein Fazit: „Der ländliche Raum muss attraktiver werden“, so Reindl. „Eine große Aufgabe für die im Magischen Dreieck vereinten Städte und Gemeinden.“ Und diese demonstrierten bei diesem Thema Geschlossenheit. Zur Begrüßung kommen traditionell fast alle Bürgermeister der 14 beteiligten Kommunen im Magischen Dreieck.  Sie alle wollen den Dialog über die Landesgrenze hinweg fördern und verbessern.</p>
<p>Weitere Impulse gab es für die Gäste bei einem der Workshops, auch hier ging es darum, Fachpersonal zu binden oder wo die Zukunft der Logistik liegen könnte. Mit Dr. Volker Lange vom Fraunhofer Institut Dortmund konnte einer der führenden Wissenschaftler zu dem Thema gewonnen werden. Auch die GfK als renommierte Institution gab Impulse zu Marktforschung, weitere Themen waren die Unternehmensnachfolge und Innovationsförderungen für kleine und mittelständische Unternehmen.</p>
<p>Der nächste Wirtschaftstag findet am 19. Oktober 2012 in Ellwangen statt. Informationen und Bilder von 2011 gibt es unter <a  href="http://www.wirtschaftstag-magisches-dreieck.de" target="_blank">www.wirtschaftstag-magisches-dreieck.de</a></p>
<p><em>bl</em></p>
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		<title>Bekenntnis zum Standort Herrieden – 125 Jahre Sielaff-Automaten</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 12:15:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MichaelG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Pariser Metro oder am Flughafen von Sydney bekommt man Süßes oder kalte Getränke aus einem Automaten „made in Franken“. Genauso an vielen weiteren internationalen Flughäfen oder Bahnhöfen. Die Automaten von Sielaff aus Herrieden findet man auf der ganzen Welt – vor 125 Jahren begann deren Erfolgsgeschichte. Der Durchbruch gelang Max Sielaff 1886 mit<a href="http://unternehmer-treffen-unternehmer.de/2010/2011/11/bekenntnis-zum-standort-herrieden-%e2%80%93-125-jahre-sielaff-automaten/" class="read-more">Continue Reading</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a  href="http://unternehmer-treffen-unternehmer.de/2010/wp-content/uploads/2011/11/NL1111-3.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-950" title="NL1111-3"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-951" title="NL1111-3" src="http://unternehmer-treffen-unternehmer.de/2010/wp-content/uploads/2011/11/NL1111-3-e1321885611391-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In der Pariser Metro oder am Flughafen von Sydney bekommt man Süßes oder kalte Getränke aus einem Automaten „made in Franken“. Genauso an vielen weiteren internationalen Flughäfen oder Bahnhöfen. Die Automaten von Sielaff aus Herrieden findet man auf der ganzen Welt – vor 125 Jahren begann deren Erfolgsgeschichte.</p>
<p>Der Durchbruch gelang Max Sielaff 1886 mit dem ersten zuverlässig arbeitenden Verkaufsautomaten, der erst nach Einwurf einer passenden Münze die Ware ausgab.<br />
<span id="more-950"></span></p>
<p>Das Patent kam ein Jahr später, am 9. Juni 1887 wurde vom Kaiserlichen Patentamt mit der Nr. 43055 der „selbstthätige Verkaufsapparat“ registriert. Noch im selben Jahr entwickelte der Ingenieur für den Kölner Schokoladenfabrikanten Ludwig Stollwerk die ersten Süßwarenautomaten. Bereits Anfang der 1890er Jahre werden in über 10.000 Automaten in ganz Deutschland die Schokoladentafeln verkauft. Sielaff revolutionierte das Verkaufsgeschäft und entwickelte immer neue Ideen, etwa das Automatenrestaurant, ein Automat, der neben Getränken auch kalte und warme Speisen anbietet. Dafür erhält der Ingenieur Max Sielaff in Belgien sogar die Goldmedaille. Ein weiteres Highlight, das die älteren Menschen noch von fast jedem Bahnhof kennen, ist die Personenwaage, die in der Zwischenkriegszeit tausendfach gebaut wurde. Nach dem zweiten Weltkrieg lag der Berliner Automatenbetrieb von Max Sielaff in Schutt und Asche. Die Suche nach Investoren führte den Neffen des Firmengründers, Edmund Sielaff, nach Herrieden. Mit Fritz Baumgärtner und Johannes Marohn gründete er 1949 Sielaff in Herrieden neu. Zunächst werden in dem neuen Betrieb im Krieg zerstörte Automaten repariert, darunter auch viele Stollwerkautomaten, mit denen die erste Erfolgsgeschichte 60 Jahre zuvor begonnen hatte. Später war Sielaff vor allem mit Zigarettenautomaten erfolgreich, die rund 450.000 Mal gebaut wurden. Fast jeder kennt die Automaten, bei denen Raucher in den 70er und 80er Jahren mit einem lauten „ratsch“ eine schmale Schublade heraus zogen, um an die Zigaretten zu kommen. Sie hingen an vielen Hauswänden. Eine große Herausforderung war die Euroumstellung 2001, die eine Bereinigung des Automatenmarktes mit sich brachte. Viele Automaten wurden ersetzt, und in kürzester Zeit mussten neue gebaut werden. Highlight ist ein Briefmarkenautomat, der online von D-Mark auf Euro umstellte. Durch die Zurückdrängung des Rauchens verändert sich auch die Produktionspalette bei Sielaff. Heißgetränkeautomaten entwickelten sich zu einem neuen, soliden Standbein. Die Mittelfranken haben sich mit viel Know-how als Marktführer bei hochwertigen Kaffeeautomaten etabliert. Heute beschäftigt das Unternehmen rund 600 Mitarbeiter, davon 520 am Hauptstandort Herrieden. Darunter sind 50 Ingenieure und Techniker. Um die hohe Zahl der Fachkräfte langfristig zu sichern, hat Sielaff eine hohe Ausbildungsquote von sechs Prozent der Beschäftigten. Ausgebildet wird in sechs Lehrberufen. Noch heute ist das Unternehmen in Familienbesitz. „Viele Mitarbeiter sind bereits in dritter Generation bei uns beschäftigt“, ist Geschäftsführer Jürgen Utschig stolz auf seine Mitarbeiter. „Das spricht eine deutliche Sprache.“ Automaten könnte man überall produzieren, der fränkische Standort muss der internationalen Konkurrenz standhalten. Die Mitarbeiter fühlen sich verbunden mit dem Unternehmen und ermöglichen auch Sonderschichten, wenn es darauf ankommt. So können in jedem Jahr rund 150 Projekte realisiert werden, „und zwar in Deutschland und nicht in China“, so Utschig. „Das macht Sielaff aus, das geht in keinem anderen Unternehmen“, ist der Geschäftsführer überzeugt. In vielen Bereichen produziert Sielaff lieber selbst, z.B. die Isolation oder bei der Pulverbeschichtung; auch das Materiallager ist relativ groß. Nur so können Aufträge innerhalb von drei Wochen realisiert werden, obwohl manche Materialien 16 Wochen Lieferzeit haben. Durch die hohe Fertigungstiefe bei der Blechverarbeitung übernimmt das Unternehmen Lohnaufträge für andere Firmen. Neben dem Hauptstandort im Landkreis Ansbach gibt es noch einen Produktionsstandort in Oelsnitz (Erzgebirge) und die ISA in Ilmenau sowie Niederlassungen in Tschechien, Frankreich, Schweiz, Österreich und Großbritannien. Der Umsatz lag 2010 bei etwa 60 Millionen Euro. Allein für den Neubau mit der neuen Fertigung hat das Unternehmen 4,5 Millionen ausgegeben – insgesamt hat Sielaff in den letzten Jahren am Standort im Landkreis Ansbach mehr als zehn Millionen Euro investiert – das ist nicht gerade selbstverständlich. Sielaff ist Marktführer in Deutschland; drei weitere Automatenhersteller gibt es noch, europaweit sind es etwa 30. Die meisten Mitbewerber haben sich auf einen Automatentyp spezialisiert; die breite Produktionstiefe der Mittelfranken bieten nur ganz wenige. Die Firmenstrategie von Sielaff baut auf fünf Säulen: Der klassische Verkaufsautomat, der Pfandrücknahmeautomat, der Gastronomiebereich, die OEM-Fertigung (Fremdfertigung) sowie der Service für RVM und HoReCa.</p>
<p><strong>Viele Innovationen durch eine breite Angebotspalette</strong><br />
Der Automatenhersteller Sielaff hat in den letzten 125 Jahren immer wieder Trends in der Entwicklung gesetzt. Der Automat für Schokoladentäfelchen und die Personenwaage auf dem Bahnhof waren die ersten revolutionären Anfänge. Nach einer Flaute in den 1980er Jahren – die Zahl der Zigarettenautomaten ging zurück – entwickelte Sielaff eine Drinkbox für Coca Cola. Diese stand vor allem in Büros in Amerika und Kanada – in Europa gab es so gut wie keine. Fast 25.000 Stück hat Sielaff gebaut, dass brachte nach den wegbrechenden Aufträgen für Zigarettenautomaten wieder neuen Schwung. Eher durch Zufall beteiligte sich Sielaff im November 2000 an einer Ausschreibung der deutschen Post. Innerhalb kürzester Zeit präsentierte das Unternehmen einen Prototyp für einen Briefmarkenautomaten, der online von D-Mark auf Euro umstellte. Obwohl Sielaff anfangs nicht zu den Favoriten bei der Post gehörte, bekam das Unternehmen den Auftrag. Von Mai bis September 2001 entstanden 100 Prototypen für weitere Erprobungen, von September bis Dezember wurden dann die 5.000 bestellten Geräte gebaut. Der Ablauf musste genau geplant werden, vor allem, damit die Materiallieferungen nicht ins Stocken kamen. Immerhin hat Sielaff für rund 10 Millionen Euro Material verbaut. Auch wenn die Post bis zum Schluss nicht glauben konnte, dass die Mittelfranken in dieser kurzen Zeit den Auftrag schaffen, die Automaten waren pünktlich da. Parallel zur Euroumstellung kam auch der Jugendschutz bei den Zigarettenautomaten. Sielaff schlug eine neue Richtung ein und setzte zusammen mit Tchibo auf Kaffeeautomaten, die frische Bohnen aufbrühen. Zwar hatte der Automatenhersteller schon in den 1960er Jahren Kaffeeautomaten entwickelt, doch in viel kleineren Stückzahlen. Nun entstanden zusammen mit einem Schweizer Spezialisten für Brühtechnik mehr als 12.000 Kaffeeautomaten für Bäckereien oder Kaffeeläden. Als nächstes erfolgreiches Projekt kam 2003/2004 der Einstieg bei Pfandautomat für Einwegflaschen. Für den neu entwickelten Automaten hat Sielaff in Ilmenau ein Institut mit 18 Mitarbeitern gegründet. Die dortige Hochschule ist Kompetenzzentrum für Bildbearbeitung, so können die Pfandautomaten noch besser Etiketten einlesen. In Ilmenau ist außerdem das Sielaff Telemetrie Center, eine technische Hotline für Mitarbeiter ausdem Discountbereich und der Gastronomie. Der Anspruch an Pfandautomaten ist ausgesprochen hoch – gerade bei der Pfandrückgabe geht es um viel Geld. Zudem sind die Automaten ständig im Einsatz – an Freitagen und Samstagen laufen sie von Geschäftsbeginn bis Geschäftsende oft ohne Unterbrechung. 2007 entwickelte Sielaff eine Kaffeemaschine für den HoReCa-Bereich, dem professionellen Gastronomiebereich. An fast jeder deutschen Autobahnraststätte von Tank und Rast finden sich mehrere dieser mittelfränkischen „Barista Uno“ Maschinen. Neben der hochwertigen Verarbeitung &#8211; auch im Innenbereich rein aus Metall &#8211; gibt es hier sehr hohe Qualitätsstandards. Wegen der Verwendung von Frischmilch muss die Maschine alle 24 Stunden gereinigt werden, dabei dürfen natürlich auch keine Reinigungsrückstände zurück bleiben. Eine weitere innovative Idee der Mittelfranken ist ein Automat, der wie ein Roboter funktioniert. Aufgrund der Warenpräsentation und seiner Ergonomie verkauft ein „Robimat“ rund 30 Prozent mehr, als ein herkömmlicher Automat. Eine Warenkorb holt Getränke aus einem Fach und transportiert sie hinter einer Glasscheibe gut sichtbar zum Ausgabeschacht. Besonders auf Bahnhöfen und Flughäfen findet man diesen Automatentyp. Eine andere Innovation ging nach St. Petersburg, wo es im Winter so kalt ist, dass selbst gekühlte Getränke gewärmt werden müssen. Dort steht der erste Automat mit Heizung, der auch bei -20 Grad Außentemperatur arbeitet.</p>
<p>Neuster Clou der Mittelfranken ist der Gewinner des Vending Stars 2011. Die Toeca International Company B.V. gewann mit dem Fresh Shake XL, einem Gemeinschaftsprojekt von Sielaff und Danone, den diesjährigen Wettbewerb. Dieser Joghurtautomat kann wörtlich als kleinste Joghurtfabrik angesehen werden, da auch die Hygienevorschriften wie im Danone-Werk für diese Maschine gelten. Durch ein integriertes Selbstreinigungssystem, welches nach einer bestimmten Anzahl verkaufter Produkte oder nach einer vorgegebenen Zeit automatisch einsetzt und den Automaten nach einem Drei-Phasen-Programm reinigt, wird die nötige Hygiene sichergestellt. Zudem kann der Automat eigenständig erkennen, ob einzelne Joghurtchargen das Haltbarkeitsdatum überschritten haben. Abgelaufene Vorratsbeutel werden in dem Fall einfach gesperrt. So ist garantiert, dass der jeweilige Joghurt immer aus frischen Zutaten zusammengerührt und verkauft wird.</p>
<p><a  href="http://www.sielaff.de" target="_blank">www.sielaff.de</a></p>
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		<title>Auf Fallen bei Abschreibungen achten</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 12:08:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MichaelG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaum ein Thema wird in der öffentlichen Diskussion so oft falsch verstanden: Abschreibungen. „Der ist Unternehmer, der kann ja alles abschreiben – solche Sprüche machen oft die Runde“, weiß der kaufmännische Unternehmensberater Paul Lindinger. „Kaum jemand versteht diesen Begriff und den Hintergrund.“ Wenn man im Privatleben etwas abschreiben muss, ist es defekt oder es ist<a href="http://unternehmer-treffen-unternehmer.de/2010/2011/11/auf-fallen-bei-abschreibungen-achten/" class="read-more">Continue Reading</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-thumbnail wp-image-947" title="paul_lindinger" src="http://unternehmer-treffen-unternehmer.de/2010/wp-content/uploads/2011/11/paul_lindinger-109x150.jpg" alt="" width="109" height="150" />Kaum ein Thema wird in der öffentlichen Diskussion so oft falsch verstanden: Abschreibungen. „Der ist Unternehmer, der kann ja alles abschreiben – solche Sprüche machen oft die Runde“, weiß der kaufmännische Unternehmensberater Paul Lindinger. „Kaum jemand versteht diesen Begriff und den Hintergrund.“<br />
Wenn man im Privatleben etwas abschreiben muss, ist es defekt oder es ist verschwunden. Ähnlich verhält es sich bei Investitionsgütern. Entweder sie sind defekt oder der technische Fortschritt lässt sie veralten. „Wo bitte ist hier was positives?“, fragt Lindinger. Hier ist ein großer so genannter Werteverzehr gegeben.<br />
<span id="more-946"></span><br />
Die Investitionen werden immer weniger wert. Dieser Werteverlust ist besonders zu Beginn der Nutzung besonders groß. Die meisten kennen dies vor allem bei der Neuwagenanschaffung. Kaum das Werk verlassen, mindert sich der Wert des Fahrzeuges ganz erheblich. Aus diesem Grund sind diese Werteverluste Kosten, die von der Firma zu tragen sind. Wo liegt nun die positive Seite bei den Abschreibungen? Die Antwort lautet, wir schmälern unseren Gewinn und müssen somit weniger Steuern bezahlen. Dieser Effekt tritt aber nur dann ein, wenn die uns zur Verfügung stehenden Maschinen  und Geräte auch zur Leistungserstellung eingesetzt werden. Maschinen und Geräte die nicht im Einsatz sind, altern im gleichen Maße und tragen nicht zum Umsatz bei. Wenn dies nicht der Fall ist bleiben nur die Kosten für den Werteverzehr übrig.<br />
Auch unser Staat mischt auf diesem Gebiet kräftig mit, denn er bestimmt die Regeln der Abschreibungen. Er nützt sie zur Konjunktursteuerung und Glättung. Er kann durch verschiedene Maßnahmen die Konjunktur anheizen oder dämpfen. Er erhöht oder verringert die Abschreibungshöhe oder setzt sogar die degressive Abschreibung zeitweise ganz aus, wie derzeit. Er regelt die Abschreibungshöhe und die Abschreibungsdauer ganz genau.<br />
Abschreibung ist aber auch eine Finanzierungsmöglichkeit für Firmen. Die erwirtschaften Gewinne durch den Einsatz unserer Maschinen können immer wieder für neue und leistungsfähigere Maschinen ausgegeben werden. Bei Neugründungen von Firmen, besonders mit hohen Maschinenanteil, muss mit den Abschreibungen sehr vorsichtig umgegangen werden. Hier kann die falsche Art der Abschreibung, zusammen mit den Anlaufverlusten, zu einer Überschuldung der noch jungen Firma führen. Diese muss im Ergebnis ausgewiesen werden und der Fortgang der Firma wird ausgesprochen schwierig. Bei jeder neuen Maschine muss die Abschreibungsart neu festgelegt werden und man sollte nur dann Maschinen und Geräte neu kaufen, wenn der Einsatz gewährleistet ist und sie zum Firmenergebnis positiv beitragen.</p>
<p><a  href="http://www.pdv-lindinger.de" target="_blank">http://www.pdv-lindinger.de</a></p>
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		<title>Wie bekommt man Empfehlungen über das Internet?</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 12:53:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MichaelG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehr als zwei Drittel der großen US-Online-Shops nutzen bereits die Weiterempfehlfunktionen ins Social Web. Empfehlungen werden massenhaft weitergereicht oder „retweetet“. Nahezu neunzig Prozent der Internetnutzer finden die Bewertungen anderer wichtig und nutzen sie als Informationsquelle. Google, Qype und Foursqare erlauben es schon heute, jeden beliebigen Ort weiterzuempfehlen. Der einfachste und am weitesten verbreitete Weg zu<a href="http://unternehmer-treffen-unternehmer.de/2010/2011/10/wie-bekommt-man-empfehlungen-uber-das-internet/" class="read-more">Continue Reading</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a  href="http://unternehmer-treffen-unternehmer.de/2010/wp-content/uploads/2011/10/addtoany.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-929" title="Add to Any"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-933" title="Add to Any" src="http://unternehmer-treffen-unternehmer.de/2010/wp-content/uploads/2011/10/addtoany-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Mehr als zwei Drittel der großen US-Online-Shops nutzen bereits die Weiterempfehlfunktionen ins Social Web. Empfehlungen werden massenhaft weitergereicht oder „retweetet“. Nahezu neunzig Prozent der Internetnutzer finden die Bewertungen anderer wichtig und nutzen sie als Informationsquelle. Google, Qype und Foursqare erlauben es schon heute, jeden beliebigen Ort weiterzuempfehlen. Der einfachste und am weitesten verbreitete Weg zu mehr Empfehlungen ist der „Gefällt mir“-Knopf von Facebook. Über die frei zugängliches Entwicklertools bei facebook konfigurieren Sie den Button mit einigen einfachen Mausklicks und bauen ihn anschließend auf Ihrer eigenen Homepage ein. Wer draufklickt, empfiehlt Ihre Webseite dann seinen Kollegen, Geschäftspartnern und Freunden. Bieten Sie etwas Interessantes, verbreitet sich der Tipp wie ein Lauffeuer. Nachdem der „Gefällt mir“-Knopf von Facebook so erfolgreich war, hat nicht nur Twitter sondern inzwischen auch Google mit seinem &#8220;+1&#8243; Button nachgezogen. Damit haben in sozialen Netzwerken generierte Empfehlungen plötzlich auch eine Relevanz für das Suchmaschinenranking Ihrer Seite bekommen.</p>
<p><span id="more-929"></span></p>
<p>Bei all diesen verschiedenen Buttons darf natürlich der persönliche E-Mail Verteiler der Nutzer als vielleicht immer noch persönlichster Kommunikationskanal nicht vergessen werden. Angebote wie die addtoany.com oder sharethis.com stellen einfach und ohne Vorkenntnisse zu konfigurierende &#8220;Sammelbuttons&#8221; zur Verfügung. Neben Google, Twitter und Facebook kann so die eben genannte E-Mail Empfehlung und die Sharing-Funktion vieler weiterer, kleinerer Onlinedienste eingebunden werden. Tiefgreifendere Anbindung der eigenen Website sind selbstverständlich möglich, müssen aber sorgfältig geplant und umgesetzt werden &#8211; am Besten zusammen mit einer kompetenten Agentur.</p>
<p>Der Grund für die Beliebtheit und den Erfolg der elektronischen Empfehlungen ist deren Einfachheit. Ein Mausklick genügt, um alle Bekannten zu informieren. Vorausgesetzt, es gibt auch etwas, was empfehlenswert ist &#8211; der Inhalt Ihrer Website ist nach wie vor das größte Qualitätskriterium. Facebook, Twitter und das neue Google+ sind reichweitenstarke Plattformen, auf denen Freunde sich gegenseitig darüber informieren, was ihnen gefällt. Das sind jedoch keine reinen Bewertungsportale, Websites wie Qype, Yelp oder Google Places dagegen sammeln systematisch Bewertungen und Kommentare zu Geschäften. Wenn ich in einer fremden Stadt unterwegs bin, gehe ich in kein Restaurant, ohne mir vorher auf diesen Portalen die Bewertungen kurz anzusehen. Immer mehr Restaurants haben an der Tür einen Qype-Aufkleber oder verteilen Postkarten, auf denen zum Bewerten aufgefordert wird. Im Moment ist das Empfehlen noch relativ umständlich, Google verlangt etwa einen Account, bevor man überhaupt Bewertungen abgegeben kann.</p>
<p>In Zukunft könnte das durch QR-Codes vereinfacht werden. Wer diesen Code mit dem Smartphone fotografiert, landet auf einer Website, die zusätzlichen Content bereit hält &#8211; etwa ein angepasstes Bewertungsportal. Bereits 2007 führe die Zeitung „Welt kompakt“ QR-Codes ein, um auf diese Weise Hintergrundinformationen zu Artikeln bequem verfügbar zu machen. Aber auch die zunehmende Nutzung von GPS-Daten in Verbindung mit Smartphone-Anwendungen &#8211; etwa bei foursquare &#8211; ermöglichen eine einfachere Abbildung der Popularität eines Geschäfts oder Lokals.</p>
<p><a  href="http://www.soulstyled.de/" target="_blank">www.soulstyled.de</a></p>
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		<title>Könniginnen, Filmstars und der Mann mit 100 Koffern&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 12:19:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MichaelG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Hotel Eisenhut in Rothenburg hat nicht nur einen klangvollen Namen, sondern kann auf viele prominente Gäste zurückblicken. Beim Blick in die historischen Gästebücher stockt einem der Atem – alles was Rang und Namen hatte in Film, Kunst, Politik und Gesellschaft war schon mal im Eisenhut zu Gast. Trotzdem sieht sich das berühmte Hotel nicht<a href="http://unternehmer-treffen-unternehmer.de/2010/2011/10/konniginnen-filmstars-und-der-mann-mit-100-koffern/" class="read-more">Continue Reading</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a  href="http://unternehmer-treffen-unternehmer.de/2010/wp-content/uploads/2011/10/NL1011-3.jpg" class="thickbox no_icon" rel="gallery-926" title="Hotel Eisenhut"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-927" title="Hotel Eisenhut" src="http://unternehmer-treffen-unternehmer.de/2010/wp-content/uploads/2011/10/NL1011-3-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Das Hotel Eisenhut in Rothenburg hat nicht nur einen klangvollen Namen, sondern kann auf viele prominente Gäste zurückblicken. Beim Blick in die historischen Gästebücher stockt einem der Atem – alles was Rang und Namen hatte in Film, Kunst, Politik und Gesellschaft war schon mal im Eisenhut zu Gast. Trotzdem sieht sich das berühmte Hotel nicht als elitär, es sucht vielmehr eine gute Mischung von Gegenwart und Vergangenheit. Ein Rundgang durch die Geschichte Rothenburgs, des Eisenhuts und warum die Prominenten in diese Stadt kommen.</p>
<p>„Sie waren alle hier“, sagt Hoteldirektor Jochem Eylardi nicht ganz ohne Stolz: Gert Fröbe, Heinz Rühmann, Mario Adorf, Herbert Grönemeyer, Art Garfunkel, Erich Kästner, Theodor Heuss, Willy Brand, Soraya, der Schah von Persien, der japanische Thronfolger, Königin Sylvia von Schweden, etc. Die Liste ließe sich noch endlos weiter führen. Wohl kein Haus weit und breit kann auf eine so prominente Gästeliste blicken. Ein Teil der Gästebucheinträge findet man heute in der Hotellobby unter einem Glastisch. „Otto Walkes hat mal versucht seine Visitenkarte dazu zu stecken“, erzählt Steffanie Kretzschmar schmunzelnd. „Aber der Tisch ist gut versiegelt.“</p>
<p><span id="more-926"></span></p>
<p>Die Lage der Stadt auf einem Bergvorsprung hoch über dem idyllischen Taubertal, das Image mittelalterlicher Unversehrtheit in einer Art Dornröschenschlaf, keine andere deutsche Stadt hat eine so enge Verbindung zur Romantik. So wundert es auch nicht, dass einer der bedeutendsten Maler der Romantik, Carl Spitzweg, mit seinen Bilder Rothenburg schon frühzeitig bekannt machte. Weitere Maler und Schriftsteller festigten den Ruf Rothenburgs. Erst mit dem Anschluss an das Königreich Bayern 1802 begann der Dornröschenschlaf, Rothenburg wurde bedeutungslos. Das Zögern sich der Industrialisierung anzuschließen zahlte sich aber langfristig aus und entwickelte eine Eigendynamik: Die Menschen entdeckten das Schmuckkästchen als Reiseziel. Schon weit bevor der Begriff Marketing entstand, machten die Verantwortlichen in Rothenburg Werbung für ihre Stadt.  Mit der neuen Technik der Fotografie gab es bereits 1863 die ersten Ansichtskarten. Ab 1872 wurden alle Werbemaßnahmen professionalisiert, 1893 kam der erste englischsprachige Prospekt auf den Markt. Parallel entwickelte sich auch der technische Fortschritt in Rothenburg, denn die Gäste aus allen Ländern der Welt hatten Ansprüche und in der Tauberstadt hatte man Angst davor, diese nicht erfüllen zu können. Gegen den Widerstand der örtlichen Fuhrunternehmer eröffnete 1873 die Bahnlinie, 1887 wurde das Abwasser gesammelt und der Eisenhut gehörte 1893 zu den ersten Häusern, die einen Wasseranschluss bekamen. Als 1897 das elektrische Licht nach Rothenburg kam, wurde es auch gleich für Marketingzwecke eingesetzt: Das Rathaus und St. Jakob wurden wegen ihrer Schönheit angestrahlt. Vor dem ersten Weltkrieg florierte der Tourismus in Rothenburg.</p>
<p>In dieser Zeit, genauer 1890, eröffnete Andreas Eisenhut eine Weinstube in ehemaligen Patrizierhäusern, um seine im Taubertal angebauten Weine zu verkaufen, erst unter seinem Nachfolger Johann Andreas Ploss wurde es zum Hotel. In den 30er Jahren führte Georg Pirner das Haus weiter; seine Familie hatte gute Kontakte zur deutschen Elite. Pirner selbst war ein großer Tennisfan und jedes Jahr zu Gast beim Turnier in Wimbledon. Dort machte er natürlich Werbung für seinen Eisenhut. Rothenburg entwickelte sich in dieser Zeit zum Geheimtipp für Prominete, so wie heute St. Moritz. Aus der ganzen Welt kam sie nach Rothenburg und natürlich auch in den Eisenhut: Schauspieler, Musiker, Politiker, Industrielle. Heinz Rühmann, bekannt auch als Quax, der Bruchpilot, kam am 19. September 1939 passenderweise mit dem Flugzeug. Hilfreich für den Ruhm war auch die Liebe des amerikanischen Zeitungskönigs Randolph Hewarst zu Rothenburg, dessen Vater William schon als Freund der Stadt galt. Die Reisen von Sohn Randolph waren immer ein Ereignis für Rothenburg. Wenn der schwerreiche Zeitungsmacher im Eisenhut abstieg, kam er mit Wagenkonvoi und 100 Koffern – begleitet von Journalisten, Sekretärinnen, Dienern, berühmten Filmschauspielerinnen und der eigenen Familie. Mit dem Massentourismus in der Nachkriegszeit ebbte der Strom der Prominenten etwas ab, aber nicht ganz. „Die Mitglieder der Band Queen saß mit Füßen auf den Tischen im Restaurant“, erzählt Steffanie Kretschmar. „Aber keiner hat sich getraut, etwas zu sagen.“ Deutlich umgänglicher ist Ritchy Blackmoor, bekannt geworden in den 70ern mit Deep Purple. Noch heute übernachtet der bekennende Mittelalterfan wann immer es geht im Eisenhut, selbst wenn seine Konzerte bis zu drei Autostunden entfernt sind. Und so kommt es immer noch zu prominenten Überraschungsbesuchen. „ ‚Kommen Sie schnell ins Restaurant, ich glaube da sitzt Königin Silvia’ hat ein Mitarbeiter vor ein paar Jahren aufgeregt zu mir gesagt“, erinnert sich Hoteldirektor Eylardi schmunzelnd. „Dann saß tatsächlich die schwedische Königin mit ihrem Mann im Restaurant, völlig unauffällig, auch ihre Bodygards fielen nicht auf.“ So etwas kann einem eben nur im Eisenhut passieren.</p>
<p>Seit der Sanierung 2006 setzt der Eisenhut neben Touristen auch auf das Tagungsgeschäft. Nach wie vor ist es ein Familienunternehmen, heute gehört es der Familie Schlag. Das Hotel will nicht elitär sein. „Wir freuen uns auf prominente Gäste“, sagt Steffanie Kretzschmar, „wir freuen uns aber genauso auf jeden Gast, der zu uns kommt.“</p>
<p><em>bl</em></p>
<p><a  href="http://www.eisenhut.com" target="_blank">www.eisenhut.com</a></p>
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