Der demografische Wandel wirft seine Schatten voraus – Auszubildende werden knapp. Bereits bei der Leistungsspitze von Schulabgängern wird es schon seit einigen Jahren enger, nun beginnt der Mangel bereits in der zweiten Reihe. Das heißt: Es steigt die Zahl derer, die bei ihrer Ausbildung zusätzliche Hilfe benötigen, um die Ausbildung durchzustehen und das Ausbildungsziel zu erreichen. Grundsätzlich bringt nicht jeder Azubi Spitzenleistung, doch im Kampf um Fachkräfte für die Zukunft lohnt sich auch der Blick auf die im ersten Moment Schwächeren. Sie benötigen vielleicht etwas länger, können aber trotzdem zu einer Fachkraft werden. Weiterlesen
Praxishilfe beim Lehrlinge finden und Fachkräfte binden
Regionale Wirtschaft als Rückgrad
„Es sind vor allem die gut gefüllten Auftragsbücher unserer Unternehmen, die uns mit mehr Steuereinnahmen auch mehr Investitionen ermöglicht haben“, zieht Landrat Rudolf Schwemmbauer eine positive Bilanz des letzten Jahres. „Wir haben erheblich mehr Mittel durch die Wirtschaft erhalten, als erwartet.“ Wieder einmal ist der Mittelstand in der Region die Stütze des Landkreises. „Mit deutlich unter drei Prozent Arbeitslosigkeit haben wir quasi Vollbeschäftigung“ – ein Rekordwert in der Geschichte des Landkreises. „Wir haben seit der Gründung des Landkreises vor 40 Jahren eine sehr gute Entwicklung hinter uns“, ist Schwemmbauer zufrieden.
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75 Jahre Dr. Carl & Kollegen
Die interdisziplinäre Societät Dr. Carl & Kollegen aus Ansbach feiert in diesem Jahr ihr 75-jähriges Bestehen. Als Ein-Mann-Betrieb gegründet, ist sie heute mit 30 Mitarbeitern bundesweit in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Steuer- und Rechtsberatung tätig. Vor allem Unternehmer und Unternehmen stehen im Fokus. In der aktuellen Ausbaustufe entstehen gerade sechs weitere Arbeitsplätze.
Die heutige Societät wurde 1936 von Richard Settler am Johann-Sebastian-Bach-Platz gegründet. Settler arbeitete als Steuerberater. Helmut Carl stieg…
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Chance zum Netzwerken genutzt
Ziel erreicht: Beim fünften Wirtschaftstag des Magischen Dreiecks in Crailsheim kamen wieder mehr Besucher und Aussteller als im Vorjahr. Zudem nutzten die Besucher die zahlreichen Möglichkeiten zum grenzüberschreitenden Austausch – das Wichtigste auf diesem Wirtschaftag. Am Ende waren es rund 340 Besucher, die zum fünften Wirtschafstag des Magischen Dreiecks in den Hangar nach Crailsheim kamen. Die beteiligten Städte und die Organisatoren von TRUST, dem Marketingnetzwerk sind zufrieden. Bisher waren in jedem Jahr mehr Besucher und Aussteller zu verzeichnen. Es komme vor allem auf den Austausch untereinander an, da sind sich alle einig. Und dieser Austausch wurde von den Besuchern rege genutzt: Zum traditionellen Weißwurstfrühstück waren die allermeisten schon da, und neben dem Mittagessen nutzten auch viele noch die letzte Stunde nach dem offiziellen Workshopteil für intensive Gespräche. Überall in der Halle standen die Unternehmer zusammen, diskutierten über die Vorträge oder Workshops und sprachen über wirtschaftliche Themen. Die Meisten sind mit nachhaltigen Kontakten nach Hause gegangen. Der Wirtschaftstag ist „die wichtigste Kommunikationsveranstaltung der Unternehmer im Magischen Dreieck“, so Crailsheims Oberbürgermeister Rudolf Michl.
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Bekenntnis zum Standort Herrieden – 125 Jahre Sielaff-Automaten
In der Pariser Metro oder am Flughafen von Sydney bekommt man Süßes oder kalte Getränke aus einem Automaten „made in Franken“. Genauso an vielen weiteren internationalen Flughäfen oder Bahnhöfen. Die Automaten von Sielaff aus Herrieden findet man auf der ganzen Welt – vor 125 Jahren begann deren Erfolgsgeschichte.
Der Durchbruch gelang Max Sielaff 1886 mit dem ersten zuverlässig arbeitenden Verkaufsautomaten, der erst nach Einwurf einer passenden Münze die Ware ausgab.
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Auf Fallen bei Abschreibungen achten
Kaum ein Thema wird in der öffentlichen Diskussion so oft falsch verstanden: Abschreibungen. „Der ist Unternehmer, der kann ja alles abschreiben – solche Sprüche machen oft die Runde“, weiß der kaufmännische Unternehmensberater Paul Lindinger. „Kaum jemand versteht diesen Begriff und den Hintergrund.“
Wenn man im Privatleben etwas abschreiben muss, ist es defekt oder es ist verschwunden. Ähnlich verhält es sich bei Investitionsgütern. Entweder sie sind defekt oder der technische Fortschritt lässt sie veralten. „Wo bitte ist hier was positives?“, fragt Lindinger. Hier ist ein großer so genannter Werteverzehr gegeben.
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Wie bekommt man Empfehlungen über das Internet?
Mehr als zwei Drittel der großen US-Online-Shops nutzen bereits die Weiterempfehlfunktionen ins Social Web. Empfehlungen werden massenhaft weitergereicht oder „retweetet“. Nahezu neunzig Prozent der Internetnutzer finden die Bewertungen anderer wichtig und nutzen sie als Informationsquelle. Google, Qype und Foursqare erlauben es schon heute, jeden beliebigen Ort weiterzuempfehlen. Der einfachste und am weitesten verbreitete Weg zu mehr Empfehlungen ist der „Gefällt mir“-Knopf von Facebook. Über die frei zugängliches Entwicklertools bei facebook konfigurieren Sie den Button mit einigen einfachen Mausklicks und bauen ihn anschließend auf Ihrer eigenen Homepage ein. Wer draufklickt, empfiehlt Ihre Webseite dann seinen Kollegen, Geschäftspartnern und Freunden. Bieten Sie etwas Interessantes, verbreitet sich der Tipp wie ein Lauffeuer. Nachdem der „Gefällt mir“-Knopf von Facebook so erfolgreich war, hat nicht nur Twitter sondern inzwischen auch Google mit seinem “+1″ Button nachgezogen. Damit haben in sozialen Netzwerken generierte Empfehlungen plötzlich auch eine Relevanz für das Suchmaschinenranking Ihrer Seite bekommen.
Könniginnen, Filmstars und der Mann mit 100 Koffern…
Das Hotel Eisenhut in Rothenburg hat nicht nur einen klangvollen Namen, sondern kann auf viele prominente Gäste zurückblicken. Beim Blick in die historischen Gästebücher stockt einem der Atem – alles was Rang und Namen hatte in Film, Kunst, Politik und Gesellschaft war schon mal im Eisenhut zu Gast. Trotzdem sieht sich das berühmte Hotel nicht als elitär, es sucht vielmehr eine gute Mischung von Gegenwart und Vergangenheit. Ein Rundgang durch die Geschichte Rothenburgs, des Eisenhuts und warum die Prominenten in diese Stadt kommen.
„Sie waren alle hier“, sagt Hoteldirektor Jochem Eylardi nicht ganz ohne Stolz: Gert Fröbe, Heinz Rühmann, Mario Adorf, Herbert Grönemeyer, Art Garfunkel, Erich Kästner, Theodor Heuss, Willy Brand, Soraya, der Schah von Persien, der japanische Thronfolger, Königin Sylvia von Schweden, etc. Die Liste ließe sich noch endlos weiter führen. Wohl kein Haus weit und breit kann auf eine so prominente Gästeliste blicken. Ein Teil der Gästebucheinträge findet man heute in der Hotellobby unter einem Glastisch. „Otto Walkes hat mal versucht seine Visitenkarte dazu zu stecken“, erzählt Steffanie Kretzschmar schmunzelnd. „Aber der Tisch ist gut versiegelt.“
Ein Familienunternehmen mit einer besonderen Identität
1980 – knapp 10 Jahre vor der deutschen Wiedervereinigung – in Crailsheim gegründet, zählt das Maschinenbauunternehmen groninger heute weltweit zu den Marktführern, wenn es um die Entwicklung und Herstellung von Anlagen geht, die pharmazeutische und kosmetische Produkte verarbeiten. Die dichtungslosen Rotationskolbenpumpe brachten dem Unternehmen den Durchbruch.
Vereinfacht ausgedrückt geht es, um das Abfüllen von flüssigen und viskosen Stoffen. Beispielsweise in Spritzen oder Vials bei der Pharmaindustrie sowie Flakons oder Cremetiegel bei der kosmetischen Industrie. Bedenkt man, dass diese Produktionsvorgänge in beachtlicher Geschwindigkeit erfolgen, dann ahnt man wie komplex die Anforderungen an die Technik dieser Maschinen sind.
Netzwerk weiterentwickelt: Das Business Lounge Magazin
Der Netzwerkgedanke der Business Lounge hat sich in den letzten fünf Jahren sehr gut entwickelt. Viele Unternehmer nutzen die Veranstaltung zum Kontakte knüpfen und um sich zu informieren, welches interessantes Know-how es in der Region gibt. Mit dem Magazin wird dieses „Netzwerken“ nun weiter ausgebaut, Themen vertieft und zusätzliche Tipps gegeben, die über die Veranstaltung hinaus gehen.
Das Business Lounge Magazin für die Wirtschaftsregion Ansbach, bietet kompetente Wirtschaftsberichterstattung aus Stadt und Landkreis Ansbach. Auf rund 60 Seiten finden Sie qualitativ hochwertige Reportagen und inspirierende Interviews zu regionalen Firmen und Unternehmen sowie Beiträge zu den Kernthemen der Region, wie Kunststoff, Automotive, Verpackungen, IT und erneuerbare Energien. Es behandelt wirtschaftspolitische Fragen, Personal-, Finanz- oder Rechtsthemen und stellt mit wissenschaftlichen Berichten eine Verbindung zu den heimischen Hochschulen her. Randthemen, welche die Unternehmer in der Region beschäftigen runden das Gesamtkonzept ab: Aktuelle Diskussionen zu Lebensqualität und Gesundheit, lokale Bündnisse, Kultur und Theater. Darüber hinaus finden Sie im Business Lounge Magazin neben Städteportraits natürlich auch verschiedene Servicethemen rund um Verkehr, Tagungen, Gewerbeflächen oder Gastronomie.




